Hans Daffner ist tot

Hans Daffner glänzte mit Organisationstalent. Die Menschen schätzten ihn auch wegen seines Humors.

Die Stadtverwaltung trauert um Hans Daffner. Er ist am Dienstag im Alter von 86 Jahren gestorben. Daffner war von 1974 bis zu seiner Pensionierung 1993 Mitarbeiter im damaligen „Sport- und Badeamt“ bei der Stadt Neu-Isenburg. Bürgermeister Herbert Hunkel erinnert sich an ihn als „Hans Dampf in allen Gassen“. Es gab nichts, was er nicht konnte. „Alles was er tat, machte er mit Herzblut und war dabei immer gut gelaunt.“

Viele Veranstaltungen habe Daffner mit seinem besonderen Organisationstalent, seiner Hilfsbereitschaft, seinem großartigen handwerkliches Talent, seiner Fähigkeit, auf andere einzugehen und seinen Ideen geprägt, so Hunkel. Vor allem seien hier die Breitensportveranstaltungen wie etwa das Volksradeln, das „Trimm Trab ins Grüne“ oder das Volkswandern zu nennen. „Mit großer Begeisterung begleitete er die Fahrten in die Isenburger Partnerstädte.“ Er habe ein Auge für die kleinen Details, die eine Veranstaltung zu einem besonderen Fest machten, gehabt.

„Sei es im Fußball, in der Altenhilfe oder in den zahlreichen Vereinen, überall war er als Helfer unterwegs. Auf vielen Kita-Festen oder bei Vereinsveranstaltungen wurde Hans Daffner gebucht. Seine selbstgebastelte Schokoschaumkuss-Wurfmaschine ist vielen unvergesslich.“

Hans Daffner sei ein Mensch gewesen, der immer und überall mit anpackte. Kein Auftrag sei ihm zu viel gewesen – „für ihn gab es keine Probleme, sondern nur Lösungen.“ Die Menschen hätten Hans Daffner für seinen Humor, sein freundliches Wesen und seine Fürsorge geschätzt.

(fnp)

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