„Schalk von Isenburg“

Harald Streb ausgezeichnet

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Bereits 1974 gab Harald Streb als Junge sein Debüt in der Bütt. Heute ist der Senatspräsident aus der Neu-Isenburger Fastnacht nicht mehr wegzudenken. Dafür wurde er nun mit dem „Schalk von Isenburg“ geehrt.

Der „Schalk von Isenburg“ ist eine von der Stadt geschaffene Auszeichnung, die jährlich an einen Karnevalisten verliehen wird, der sich in besonderer Weise um das in der Hugenottenstadt hoch geschätzte närrische Kulturgut verdient gemacht hat. Die Auszeichnung wird während der Sitzung des Arbeitskreises Karnevaltreibender Vereine in Neu-Isenburg (AKVN) verliehen. Geschaffen wird der „Schalk von Isenburg“ von der in der thüringischen Partnerstadt Weida lebenden Künstlerin Brigitte Groschopf, die jedes Jahr einen neue Figur gestaltet. Diesmal wurde mit Harald Streb einmal mehr ein überaus engagierter Fastnachter ausgezeichnet.

Neu-Isenburgs Bürgermeister Herbert Hunkel lobte den neuen Schalk-Besitzer als einen Karnevalisten mit Leib und Seele. „Solche engagierten Narren braucht unsere Fastnacht, die ein lange Tradition hat“, betonte Hunkel. Der Schalk von Isenburg hat in diesem Jahr eine besondere Bedeutung, da der Senat sein 50-jähriges Bestehen feiert und die Figur deshalb künstlerisch besonders aufwendig gestaltet wurde. Mit Harald Streb wurde nicht nur ein engagierter Fastnachter, sondern auch der Präsident des Senats gewürdigt.

„Ich freue mich ganz besonders über diese Auszeichnung, nicht nur, weil ich sie im Jubiläumsjahr des Senats erhalte, sondern weil wir jetzt in der Familie ein Trio haben“, verwies Streb auf die bereits erfolgten Auszeichnungen seiner Mutter Marianne (2008/2009) und seines bereits gestorbenen Vaters Walter (1993/1994) mit dem „Schalk von Isenburg“.

Harald Streb nahm bereits 1971 als kleiner Bub erstmals am Lumpenmontagszug teil und ist bis heute ununterbrochen dabei. 1974 erfolgte sein Debüt als „Kleiner Germane“ in der Bütt. Von 1979 an stieg Streb vom Klunscherbub über Watz zum Oberlump auf, danach war er über viele Jahre Prinzenbegleiter und übernahm in der Kampagne 2010/2011 selbst als „Prinz von Tupperanien“ die Narrenherrschaft in der Hugenottenstadt. Am 11. November 1987 trat Streb in den Senat ein, moderierte von 2007 bis 2009 den Ball der Senatoren und wurde 1993 zum Senatsvizepräsidenten gewählt. Seit 2010 steht Harald Streb als Senatspräsident an der Spitze des traditionsreichen Gremiums.

Streb ist darüber hinaus Verfasser der Chroniken der Neu-Isenburger Prinzenpaare, der Sternträger und der Schalk-Besitzer. Er ist Mitglied der Kümmler, der Watze, des Gesellschaftsclub, der Schwarzen Elf, des Senat und des Fördervereins zur Erhaltung des karnevalistischen Brauchtums in Neu-Isenburg. Harald Streb wurde bereits mit der Silbernen Flamme, dem Linsensuppenlied, dem Goldenen Vlies, dem Lump am Bennel, dem Silbernen Senatsorden „Pro Meritis“, dem Stern von Isenburg und dem Verdienstorden in Silber der Interessengemeinschaft mittelrheinischer Karneval ausgezeichnet.

„Der Schalk von Isenburg ist meine emotionalste Ehrung“, betont Harald Streb, der sich besonders geehrt fühlt, die Auszeichnung im Jubiläumsjahr des Senats als auch des AKVN erhalten zu haben.

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