Finalisten des Hessischen Gründerpreises vorgestellt

Ihre Unternehmen überzeugten

  • schließen

Gute Ideen werden belohnt. Im Isenburger Rathaus wurden die Finalisten des Wettbewerbs der Existenzgründer vorgestellt.

Zum Wirtschaftsempfang 2015 für alle Neu-Isenburger Betriebe, Institutionen, Verbände und Gremien, hat Bürgermeister Herbert Hunkel (parteilos) ein besonderes Programm. Unter dem Motto „Existenzgründung“ werden am Sonntag, 18. November, um 19 Uhr in der Hugenottenhalle auch die Sieger der „Gründertage Hessen“ gekürt.

Gestern war Elisabeth Neumann, Projektleiterin der Gründertage, im Rathaus zu Gast, um die sieben Unternehmen aus dem Rhein-Main-Gebiet und Südhessen sowie zwei aus Fulda vorzustellen, die den Einzug in die letzte Runde schafften.

„Wir haben bei 72 Bewerbungen wieder sehr viele innovative Geschäftsideen und schon sehr erfolgreiche Unternehmer kennengelernt, es war wirklich sehr schwer, die besten für das Finale auszuwählen“, sagte Elisabeth Neumann.

Eine Unternehmerin aus dem Westkreis Offenbach hat in der Kategorie „Mutige Gründungen“ noch die Chance auf den Sieg. Es ist Julia Scholz aus Langen, sie betreibt mit dem „Maison de la Glace“ in Oberlinden ein Eiscafé, in dem sie regionale Produkte aus biologischer Herstellung zu köstlichem Eis verarbeitet und auch immer wieder ihre Kunden mit besonderen Eissorten, wie vegan oder auch spezielles Fußballeis zur WM, verblüfft.

„Die neun Finalisten haben zusammen

127 Arbeitsplätze

geschaffen. Alle 72 Jungunternehmer, die am Hessischen Gründerpreis teilgenommen haben, geben zusammen sogar 640 Menschen Arbeit“, erklärte Neumann. Davon seien 19 Auszubildende und 397 Vollzeitstellen. Inklusive der beschäftigten Freiberufler hätten 735 Menschen dank der Existenzgründer Arbeit. Für die hohe Qualität des diesjährigen Bewerberfelds spreche, dass die Gesamtzahl der geschaffenen Arbeitsplätze und auch die der Vollzeitjobs höher liegt als 2014,obwohl die Bewerberzahl in diesem Jahr gesunken ist.

Der stellvertretende Vorsitzende des Vorstands der Sparkasse Langen-Seligenstadt, Jürgen Kuhn, ergänzte: „Für Existenzgründungen in der Region ist die Sparkasse Langen-Seligenstadt gut aufgestellt. Ein speziell für die Thematik ausgebildeter Betreuer begleitet und fördert die Existenzgründer von Anfang an.“

Herbert Hunkel sagte: „Wir freuen uns sehr, dass Neu-Isenburg Austragungsort des Hessischen Gründerpreises 2015 ist. Hier sind junge Unternehmer in bester Gesellschaft“, Neu-Isenburg sei der

Wirtschaftsmotor

im Kreis Offenbach. Knapp 6000 Betriebe und Gewerbetreibende sind hier gemeldet, davon 598 Anmeldungen alleine in 2014. Ein inspirierender Standort also für Gründer.“

Aus Neu-Isenburg haben es immerhin vier Bewerber bis ins Halbfinale des Wettbewerbs geschafft: Bernd Seremet mit seinem Unternehmen Fapool, einem Job- und Serviceportal, Walter Scheuer mit 2VizCon GmbH Software, Walter Leitner mit Capera Immobilien Service GmbH, der Immobilienverwaltung anbietet, und Susanne Heimsch, die sich mit „Das Bistro“ mit Catering und Kochkursen erfolgreich selbstständig gemacht hat.

Weitere Informationen gibt es unter und

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare