Charlotte Bremer und Kristin Haentsch engagieren sich in der Jugendarbeit der evangelischen Kirchengemeinde.
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Charlotte Bremer und Kristin Haentsch engagieren sich in der Jugendarbeit der evangelischen Kirchengemeinde.

Charlotte Bremer und Kristin Haentsch

Jahrelanger Einsatz im Ehrenamt

Zwei junge Frauen mit einem ehrenamtlichen Engagement für andere junge Menschen Zeit auch einmal danke zu sagen, meinte Gemeindepädagoge Joachim Reinhard.

Zum Glück gibt es sie noch: Jugendliche und junge Erwachsene, die sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich engagieren. Zwei von ihnen sind die mittlerweile 18 Jahre alten Abiturientinnen Charlotte Bremer und Kristin Haentsch, die seit vier Jahren die Kinder- und Jugendarbeit der evangelischen Kirchengemeinde Gravenbruch mitgestalten.

Für beide jungen Frauen war es in dieser Zeit nie eine Frage, was sie am Donnerstagnachmittag tun sollen. Zwischen 15.30 und 17 Uhr findet donnerstags in den Jugendräumen der evangelischen Kirchengemeinde Gravenbruch der Kinderkreis statt. Seit ihrer Konfirmation im Jahr 2011 sind Charlotte und Kristin hier als Betreuerinnen tätig. Fast jede Woche spielen, toben, basteln, malen und singen sie mit den Kindern im Alter zwischen acht und elf Jahren. „Sie haben an einer Fortbildung zum Thema Gruppen leiten lernen teilgenommen und im Lauf der Zeit viel pädagogisches Geschick entwickelt,“ sagte Gemeindepädagoge Joachim Reinhard.

„Für mich war es immer super zu sehen, wieviel Freude die Kinder beim Spielen und Basteln haben,“ so Kristin Haentsch. Dabei haben ihr die Schnitzeljagden im Wald über Stock und Stein ganz besonders gefallen. Und sie hat einiges gelernt, zum Beispiel „Verantwortung zu übernehmen und mich durchzusetzen.“ Charlotte Bremer sieht das ähnlich: „Ich mache bei der Arbeit mit den Kindern jede Menge neue Erfahrungen, die ich in der Zukunft sicher noch gut gebrauchen kann.“ Pro Woche wenden Charlotte und Kristin ungefähr drei Stunden für ihr Ehrenamt auf, denn außer der Gruppenstunde selbst, gehören natürlich auch die Vor- und Nachbereitung, die Programmplanung, der Materialeinkauf zu den Aufgaben des Kinderkreisteams.

Kürzlich haben Charlotte und Kristin am Neu-Isenburger Goethe-Gymnasium ihr Abitur gemacht. Wie lange sie ihre ehrenamtliche Tätigkeit noch fortsetzen können, ist derzeit offen. Kristin hat gerade in diesen Tagen eine mehrmonatige Auslandsreise angetreten. Charlotte will in jedem Fall bis zu ihrem Studienbeginn im Oktober noch mit dem Kinderkreis weitermachen.

Joachim Reinhard nahm das zum Anlass, sich im Namen des Kirchenvorstandes für das mehrjährige ehrenamtliche Engagement der beiden Frauen zu bedanken. „Ihr wart in den vergangenen Jahren ganz wichtige Stützen unserer Jugendarbeit: eine Kirchengemeinde braucht Menschen wie euch“, sagte Reinhard anerkennend.

(fnp)

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