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Margit Sponheimer und Thorsten Wszolek freuen sich auf die ?En Bembel voll Spa? zum 25. M.A.T.-Geburtstag.

Kult-Ensemble

Zum 25. Geburtstag hat das Mund Art Theater einiges zu bieten

Das Mund Art Theater feiert 25-jähriges Bestehen. „En Bembel voll Spaß 2019“ wartet mit einem Spezialprogramm mit Comedy, Sketchen und Besinnlichem auf.

Im Dezember 1994 hob sich zum ersten Mal der Vorhang der Hugenottenhalle fürs frisch gegründete „Mund Art Theater – Thorsten Wszolek“, das damals noch „Das Neu-Isenburger Mundart-Ensemble“ hieß. Mit der von Initiator Wszolek selbst geschriebenen Satire „Friedhofsgärtner“ eroberte das M.A.T., wie es von Anfang an vom Volksmund genannt wurde, auf Anhieb das Publikum.

Noch in der ersten Spielzeit 1994/95 gelangte das von Wszolek selbst geschriebene und komponierte Musical „Crazy Hotel“ zur Uraufführung, mit dem auch die langjährige Partnerschaft und Freundschaft zu Co-Librettist Werner Krause begann. Aus beider Feder stammen die Stücke „Mei Fair Lissbeth“ (1996) und „Die Mundart Weihnachtsgeschichte“ (1997), die noch heute erfolgreich auf dem Spielplan südhessischer Boulevardbühnen stehen.

Das alles ist nun 25 Jahre her. Seit 1999, so berichtet Wszolek, ist das M.A.T. regelmäßig bundesweit auf Tournee – weitester, aber regelmäßiger Veranstaltungsort ist die Nordseeinsel Amrum, Wszoleks Wahlheimat. „Speziell die Gastspiele in einem Umkreis von circa 100 Kilometern prägen das heutige Publikum in Neu-Isenburg“, berichtet der Mann, den von Anfang an der Ruf begleitet, ein gewiefter „Macher“ zu sein – als Theatermann, Regisseur, Autor, Dramaturg und Schauspieler in einem, außerdem als professioneller Musikarrangeur.

Küch’ und Sprüch’

„Rund 50 Prozent aller Zuschauer in der Hugenottenhalle kommen aus Frankfurt. Weitere 20 Prozent sind aus Neu-Isenburg, 25 Prozent finden sich in einer ungefähren Fläche von Aschaffenburg, Gießen, Bad Kreuznach und Mannheim wieder“, so Wszolek.

Zuletzt besuchten nach M.A.T.-Angaben innerhalb von zwei Wochen insgesamt rund 2000 Zuschauer „En Bembel voll Christmas 2018“ und das Neujahrskonzert 2019. Dies sei „im Zeitalter des kulturellen Wandels nicht selbstverständlich, wenn man bedenkt, dass es seit 2012 kein Volkstheater Liesel Christ mehr gibt und 2018 auch die legendäre Millowitsch-Bühne in Köln schließen musste“. Es gibt also genügend Gründe, das 25-jährige Bestehen des M.A.T. gleich mehrfach zu feiern. Die erste Gelegenheit hierzu wird „En Bembel voll Spaß 2019“ mit einem Spezialprogramm zum Jubiläum sein: Comedy, Sketche, Besinnliches, Frankfurter Küch’ und Sprüch’ gibt es am Freitag, 22. März, und Samstag, 23. März, in der Hugenottenhalle. Bewirtungsbeginn ist jeweils um 18 Uhr, Programmbeginn um 19.30 Uhr. Neben Margit Sponheimer und Gastgeber Wszolek wird das Mundart-Ensemble nebst seinem Mainhatten Pops Orchester zu sehen sein.

Die durch die TV-Sendung „Zum Blauen Bock“ inspirierte musikalische Comedy-Show gehört mit wechselnden Programmen seit 2010 zum festen Bestandteil des Spielplans der Mundart-Bühne. In diesem Jahr, so kündigt Wszolek an, halte die Show viel Neues bereit, „aber auch Highlights aus den vergangenen 25 Jahren“. Tickets zu Preisen zwischen 21 und 27 Euro gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen oder unter (0 69) 1 34 04 00.

Zwei weitere Jubiläums-Produktionen bietet das Ensemble vor der Sommerpause: Den Lokalschwank „Rendezvous im Palmengarten“ von Adolf Stoltze mit Margit Sponheimer und Thorsten Wszolek gibt’s am Mittwoch und Donnerstag, 26. und 27. Juni, auf dem Rosenauplatz.

Open-Air-Konzert

Ein Sommer-Open-Air-Konzert„2nd Night of the Pops“ des Mainhatten Pops Orchesters folgt am Sonntag, 30. Juni, um 18 Uhr ebenfalls auf dem Platz zwischen IZ und Hugenottenhalle. Dieses Konzert sollte ursprünglich am Samstag, 29. Juni, stattfinden, wurde nun aber verschoben.

Wie berichtet, plant der Fachbereich Stadtbelebung im Kulturbüro nach der Premiere 2018 in diesem Jahr erneut Open-Air-Festspiele auf dem Rosenauplatz. Auf einer großen Bühne soll es in der letzten Juni-Woche ein Kulturprogramm geben. Infos im Internet unter mund-art-theater.de.

(hov)

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