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Kultureinrichtung feiert 25-jähriges Bestehen

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Von: Leo Postl

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Das Jazzensemble mit Emily Martig, Jan Zipprich (von links), Malte Nispel und Musiklehrer Uli Schiffelholz trat beim Tag der offenen Tür auf.
Das Jazzensemble mit Emily Martig, Jan Zipprich (von links), Malte Nispel und Musiklehrer Uli Schiffelholz trat beim Tag der offenen Tür auf. © Leo F. Postl

Die Musikschule hat Grund zum Feiern: Sie wird 25 Jahre alt. Aber auch die positive Entwicklung im vergangenen Vierteljahrhundert gibt Anlass zur Freude.

Vergessen sind die bescheidenen Anfänge, was zählt ist die heutige Situation. Dies war der Tenor beim großen Tag der offenen Tür aus Anlass des 25-jährigen Bestehens der Musikschule Neu-Isenburg. Nicht nur die Türen der Musikschule in den Räumen der ehemaligen Goetheschule standen allen offen, sondern man konnte Instrumente ausprobieren, die Dozenten standen für Gespräche zur Verfügung und Musikschüler zeigten ihr Können. Da staunten nicht nur die Eltern, zu welchen „Stars“ sich Kinder auf der Bühne entwickeln können.

Die Musikschule Neu-Isenburg geht auf die 1970er Jahre zurück, damals war sie im Bund für Volksbildung organisiert. Nach seiner Auflösung wurde Anfang der 1990er Jahre zunächst der Verein „Jugendmusikschule Neu-Isenburg“ gegründet. Insbesondere der Jugend eine Möglichkeit geben, sich musikalisch, sei es über ein Instrument oder gesanglich, zu betätigen. Der Pianist Christoph Sänger wurde als erster Leiter der Jugendmusikschule engagiert, und am 1. Februar 1993 begann der geregelte Unterrichtsbetrieb. Die Geschäftsstelle der Jugendmusikschule befand sich in einem kleinen Ladengeschäft in der Kronengasse 18.

„Damals waren es bereits rund 500 Kinder und Jugendliche, die Angebote der neugegründeten Jugendmusikschule wahrgenommen haben – und heute haben wir über 1000“, beschrieb Neu-Isenburgs Bürgermeister Herbert Hunkel in seinem Grußwort den erfolgreichen Weg. Der Unterricht fand damals in der Hugenottenhalle, dem Haus der Vereine, im Haus zum Löwen und auch in Räumen der Albert-Schweitzer-Schule statt.

Im April 1997 wurde Thomas Peter-Horas die Leitung der Jugendmusikschule übertragen. „In den vergangenen 25 Jahren hat sich die Musikschule Neu-Isenburg zu einer musischen Bildungseinrichtung entwickelt, die nicht mehr aus dem kulturellen Leben unserer Stadt wegzudenken ist“, lobte Hunkel insbesondere das Engagement von Chören, Gruppen und Solisten bei öffentlichen Veranstaltungen.

„Derzeit nehmen jährlich weit mehr als 1300 Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene die Unterrichtsangebote unserer Musikschule wahr“, zog Thomas Peter-Horas eine überaus positive Bilanz. Diese Entwicklung ist aber auch ganz wesentlich auf Joachim Großpersky zurückzuführen, der den Verein seit 2002 als Vorsitzender vertritt. „Die Musikschule ist nämlich keine kommunale Institution, sondern eine öffentlich geförderte Bildungseinrichtung in der Trägerschaft eines gemeinnützigen Vereins“, betont Großpersky.

Und wie beschrieb Bürgermeister Herbert Hunkel das große Kinderkonzert? „So ein tolles Konzert mit so vielen fröhlichen und begeisterten Kindern ist mir viel lieber als Helene Fischer in einem großen Stadion!“, sagte er. Da legten sich die Kinder mächtig ins Zeug und zeigten unter dem Motto „Wenn ich einmal groß bin“, welche Berufe sie gerne ergreifen möchten.

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