Kurioses und Alltägliches auf dem Weg zur Einheit

In diesem Jahr jährt sich die Deutsche Einheit zum 25. Mal. Aus diesem Anlass zeigen die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und das Auswärtige Amt eine Ausstellung, die den Weg zur

In diesem Jahr jährt sich die Deutsche Einheit zum 25. Mal. Aus diesem Anlass zeigen die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und das Auswärtige Amt eine Ausstellung, die den Weg zur Deutschen Einheit von der friedlichen Revolution im Herbst 1989 bis zur Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 nachzeichnet.

Auf dem Weg zur deutschen Einheit ist einiges auf der Strecke geblieben, was die Kultur der DDR 41 Jahre lang ausgemacht hat. Der Neu-Isenburger Sammler Carsten Petz hat Alltägliches und Kurioses aus der DDR zusammengetragen und zeigt einen Teil seiner Sammlung in dieser Ausstellung.

Die Ausstellungstexte sowie mehr als 150 Fotos und Faksimiles beschreiben, wie die friedliche Revolution in der DDR die Frage der deutschen Einheit unverhofft auf die Tagesordnung der deutschen und internationalen Politik setzte. Die Schau widmet sich dabei gleichermaßen der innerdeutschen Entwicklung wie den diplomatischen Verhandlungen, die den Weg zur Wiedervereinigung im Einvernehmen mit den europäischen Nachbarn sowie den USA ermöglichte. Dank einer Kooperation mit dem Projekt „Gedächtnis der Nation“ sind in der Ausstellung 18 Videopodcasts mittels QR-Codes abrufbar, in denen Zeitzeugen auf die ereignisreiche Entwicklung im Jahr 1990 zurückblicken.

Die Asustellung wird am Freitag, 2. Oktober, 19 Uhr, im Stadtmuseum „Haus des Löwen“, Löwengasse 24, von Theo Wershoven, Dezernent für Kultur und Sport, eröffnet. Sie läuft bis zum 22. November. Die Öffnungszeiten im „Haus zum Löwen“ sind freitags von 14 bis 17 Uhr, samstags, sonntags und feiertags von 11 bis 17 Uhr. Der Eintritt kostet für Erwachsene zwei Euro, ermäßigt einen Euro..

(fnp)

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