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Die Laufbahn soll endlich erneuert werden

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Von: Leo Postl

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Da zieht es einem die Schuhe aus: So sieht die Laufbahn um den Sportplatz 3 nach einem Regenguss aus. Sie soll nun mit finanzieller Unterstützung des Landes erneuert werden.
Da zieht es einem die Schuhe aus: So sieht die Laufbahn um den Sportplatz 3 nach einem Regenguss aus. Sie soll nun mit finanzieller Unterstützung des Landes erneuert werden. © Leo F. Postl

Die alte Laufbahn um den Platz Nummer 3 im Sportpark ist bei schlechtem Wetter kaum nutzbar. Nun soll sie einer neuen Tartanbahn weichen, die dann auch den Vorgaben des Leichtathletikverbands entspricht.

„Hessen ist ein vorbildliches Sportland und Neu-Isenburg eine vorbildliche Sportstadt“, hob Staatssekretär Werner Koch (CDU) hervor. Der Sport-Botschafter aus dem hessischen Ministerium des Inneren und für Sport überbrachte Bürgermeister Herbert Hunkel (parteilos) einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 100 000 Euro – die höchstmögliche Fördersumme, wie Koch erklärte. Mit diesem Betrag aus dem Sonderinvestitionsprogramm „Sportland Hessen“ soll der Neubau eines Leichtathletikplatzes im Sportpark in der Alicestraße, insbesondere der Austausch der alten Asche- gegen eine Tartanbahn, gefördert werden.

„Wir freuen uns sehr über diese Zuwendung, denn damit können wir eine recht lange Odyssee zum Abschluss bringen“, betonte Herbert Hunkel. Durch den Bau der neuen Tartanbahn, die dann auch die vom Deutschen Leichtathletikverband geforderte Länge von 400 Metern aufweist, werde die Sportstätte deutlich aufgewertet. Wie der zuständige Planer und Landschaftsarchitekt Andreas Lindner aus Zeppelinheim erläuterte, fehlten der bisherigen Innenbahn dreieinhalb Meter. Durch das Versetzen der Winkelelemente im Süden des Platzes werde die geforderte Norm erreicht.

Weniger Pflege nötig

Die bisherige Aschelaufbahn um den Platz Nummer 3 im Neu-Isenburger Sportpark konnte wegen des schlechten Belags in den Wintermonaten, aber auch nach Regengüssen, kaum genutzt werden. „Der Boden ist nicht mehr durchlässig, und wir hatten die Wahl zwischen einer Erneuerung der Aschebahn, die in der Erstellung zwar billiger, in der Unterhaltung aber teurer ist, und einer wenig Pflege beanspruchenden Tartanbahn“, erklärte Lindner.

Seit zehn Jahren war im Parlament über dieses Thema diskutiert worden, jetzt kann endlich das Signal für bessere Bedingungen für die Nutzer gegeben werden. Nach einer Auswertung des städtischen Sportamtes nutzten allein im vergangenen Jahr rund 3500 Schüler diesen Sportplatz. Dazu kamen noch viele Leichtathleten des Turnvereins Neu-Isenburg, weitere Vereine und Freizeitsportler.

Die Sportanlage wird noch durch den Bau einer Sprunggrube und einer Speerwurfanlage aufgewertet. Damit sieht Sportamtschef Thomas Leber auch eine Entspannung, was die Belegung der Laufbahn im Inneren des Stadions betrifft. „Dort tummelt sich so ziemlich alles, von Fußballern über Läufer und Werfer“, schildert Leber die Situation.

Fertigstellung im Mai

Insgesamt zeigte sich Staatssekretär Werner Koch beeindruckt, dass es in jedem Isenburger Stadtteil eine Sportstätte samt Halle gibt. „Ich sehe, dass Neu-Isenburg die Bezeichnung Sportstadt zu Recht verdient“, betonte Koch und verwies auf die vielen Ehrenamtlichen, die sich in die gesellschaftliche Aufgabe – auch in Sachen Integration – einbringen. Im Februar sollen die Vorarbeiten beginnen, die Fertigstellung des Sportplatzes ist für Mai vorgesehen.

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