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Der Edelstahl soll zum Saisonstart mit der Sonne um die Wette glänzen: Badleiter Denis Dörschug reinigt mit Hochdruck Teile des im vergangenen Jahr frisch sanierten Kinderplanschbeckens.

Vorbereitungen laufen

Bald geht die Freibad-Saison in Neu-Isenburg los

Bevor die ersten Schwimmer ins Becken können, gibt es noch einiges zu tun. Derzeit werden kaputte Fliesen ausgetauscht und die Blumenbeete bepflanzt.

Neu-Isenburg - Die warmen Ostertage waren ein Vorgeschmack auf den Sommer und haben Lust geweckt auf Freizeitvergnügen an der frischen Luft – und das möglichst am Wasser. Im Waldschwimmbad geht das Großreinemachen nach der Winterpause derzeit in die heiße Endphase: „Um den Badegästen einen tollen Start in die Freibadsaison am 15. Mai zu bieten, müssen viele Vorbereitungen getroffen werden“, berichtet Badleiter Denis Dörschug. Die Schwimmbecken müssen entleert und intensiv gereinigt werden, bevor sie wieder mit frischem Wasser befüllt werden können. Allein das Befüllen und Beheizen der Becken dauere jeweils mehrere Tage.

Stadtwerke-Geschäftsführer Kirk Reineke (hinten links) und Erster Stadtrat Stefan Schmitt (rechts) machen sich ein Bild vom Stand der Arbeiten.

Das Sprungbecken mit dem Fünf-, Drei- und Ein-Meter-Turm ist schon wieder fast voll mit Wasser, am großen Nichtschwimmerbecken arbeiten derzeit die Handwerker, um kaputte Fliesen auszutauschen. Eine spannende Sache ist das bevorstehende Befüllen des 50 Meter langen Schwimmerbeckens: „Das Wasser läuft insgesamt vier Tage lang, das Becken fasst zwei Millionen Liter“, so Dörschug. Zudem bietet Neu-Isenburgs Freibad seinen Gästen ein 2018 frisch saniertes Kinderplanschbecken.

Technik wird hochgefahren

„Auch außerhalb der Becken bringt unser Team alles auf Vordermann. Damit sich unsere Badegäste entspannt auf dem Rasen sonnen können, muss dieser gestutzt werden. Die Bänke müssen aufgestellt und die Blumenbeete bepflanzt werden“, schildert der Badleiter. Das Wichtigste komme dann relativ zum Schluss: „Die gesamte Badewassertechnik muss hochgefahren und in Betrieb genommen werden. Nach sechs Monaten Winterschlaf muss getestet werden, ob alles einwandfrei funktioniert – sonst stehen Reparaturarbeiten an.“

Bereits seit Mitte März laufen die Vorbereitungen – und sie dauern quasi bis zum letzten Tag vor der Eröffnung am 15. Mitte Mai. Zwei Monate lang werde insgesamt gearbeitet, außer an den Wochenenden sind nach Angaben der Stadtwerke als Badbetreiber täglich drei Leute á acht Stunden damit beschäftigt.

Dank für Unterstützung

„Das ist auch nötig, denn es ist viel zu tun, bevor die ersten Schwimmer ins Becken können“, so Dörschug. Der Badleiter dankt auch dem Dienstleistungsbetrieb (DLB), der stets die Vorbereitungen unterstütze: „Ohne die Kollegen des DLB würden unsere Grünflächen nur halb so einladend aussehen.“

Angesichts der sommerlichen Temperaturen hatten sich vor allem einige Kinder am Osterwochenende gewünscht, bereits jetzt im Freien planschen zu können. Die Frage, ob es denkbar sei, das Freibad künftig schon im April zu öffnen, verneint Kirk Reineke, Geschäftsführer der Stadtwerke, jedoch; man müsse schließlich auf die Wirtschaftlichkeit achten. Und auch ein Blick auf die Besucherzahlen der vergangenen Jahre zeige, dass selbst der Mai bei vielen Leuten noch kein Freibad-Monat sei, „im Juni gehen die Besucherzahlen dann sprunghaft hoch“. Ohnehin ist der Betrieb von Hallen- und Freibad naturgemäß ein Zuschussgeschäft für die Stadt beziehungsweise die Stadtwerke; rund 1,8 Millionen Euro müssen laut Reineke für ein Jahr draufgezahlt werden.

(red)

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