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Die Mannschaft der TSG Neu-Isenburg holte sich den Titel des ersten Stadtmeisters im Fußball.

Stadtmeisterschaft in Neu-Isenburg

TSG Neu-Isenburg ist Stadtmeister

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Sechs Teams kämpften um den Titel des Fußball-Stadtmeisters. Die TSG Neu-Isenburg richtete das Turnier aus

Erstmals wurde in Neu-Isenburg eine Stadtmeisterschaft im Fußball ausgetragen. Das Endspiel auf dem Sportplatz „Am Buchenbusch“ bestritten die TSG Neu-Isenburg I gegen die zweite Mannschaft der Spielvereinigung 03 Neu-Isenburg. Angesichts des Hessenpokalspiels am folgenden Dienstagabend hatte Trainer Peter Hoffmann seine Erste geschont. Die TSG siegte schließlich mit 4:2 Toren und holte sich nicht nur den Titel des ersten Fußball-Stadtmeisters von Neu-Isenburg, sondern auch den großen Pokal. Im Spiel um Platz drei standen sich der SV Pars und der FC Neu-Isenburg gegenüber. Aus dem Spiel ging Pars als Sieger hervor.

Das Turnier wurde recht gut angenommen, und am Finaltag waren rund 200 Zuschauer zu den drei Partien gekommen. Dementsprechend fiel das Fazit von TSG-Fußballabteilungsleiter Rudi Wenzel postiv aus: „Das Turnier war eine recht gute Veranstaltung, besonders die unterklassigen Teams haben sich gefreut, einmal gegen die Großen der Stadt, wie die Spielvereinigung oder gegen uns spielen zu können.“ Die Stadtmeisterschaft soll nun eine ständige Einrichtung werden. Jedes Jahr soll sie ein anderer Verein ausrichten.

Teilnehmen konnte alle in einer Klassenliga spielenden Vereine – also keine Hobbymannschaften. Mit dabei waren TUS Zeppelinheim, die Spielvereinigung 03 Neu-Isenburg mit ihrer zweiten Auswahl, der SV Pars, der FV Neu-Isenburg und die TSG Neu-Isenburg gleich mit zwei Teams. Gefehlt hat die SSG Gravenbruch. Ausrichter war die TSG Neu-Isenburg, die auch die Idee zu dieser Meisterschaft bei der Stadt Neu-Isenburg einbrachte.

„Wir haben gesagt, dass es fast in allen Kommunen im Kreis einen Stadtmeisterschaft gibt, nur nicht in Neu-Isenburg“, erklärte Wenzel die Vorgeschichte. Nach dem Motto „Wer was anzettelt, soll es auch organisieren“ wurde die TSG mit der Ausrichtung beauftragt. „Wir haben Geld von der Stadt erhalten. Davon haben wir den Pokal gekauft und hoffen, dass der Rest reicht, um die Schiedsrichterkosten zu begleichen“, sagte Wenzel. Der Verkauf von Speis und Trank hätte besser sein können.

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