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Bürgermeister Hunkel (l.) zeigt einen selbst ausgedruckten Bewohnerparkausweis, Dzenana Sabic hält das bisherige grüne Dokument.

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Neu-Isenburger Stadtverwaltung erweitert ihre Online-Dienste

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Die Stadtverwaltung erweitert ihre Online-Dienste. So kann der Bewohnerparkausweis künftig ausgedruckt werden. Das schont Umwelt und Geldbeutel gleichermaßen.

Mittlerweile erreicht die Digitalisierung auch viele Bereiche der Stadtverwaltung, nun sollen auch die Bürger selbst in den Vorteil der „Digitalen Bürgerdienste“, dem e-Government, kommen. Vom 1. November an fällt der Startschuss zu einer Reihe von Verwaltungsangelegenheiten, die „digital“ und bequem von zu Hause erledigt werden können.

Auf einen „Klick“ können künftig Bewohnerparkausweise beantragt oder auch Strafzettel bezahlt werden. „Wir werden aber auch Gewerbean- und abmeldungen ermöglichen“, nennte Dzenana Sabic aus dem Fachbereich Zentrale Dienste weitere Beispiele. Dzenana Sabic, die aus dem Ordnungsamt kommt, kennt somit die grundlegenden Fakten, die bei der Ausstellung von Bewohnerparkausweisen voraussetzend sind. „Schnell ist ein neues Fahrzeug gekauft, doch für den Gang zur städtischen Behörde, die einen Ausweis für das Anwohnerparken ausstellt, fehlt oft die Zeit. „Jetzt geht bald alles bequem von zu Hause aus – und vor allem rund um die Uhr“, verweist Sabic auf einen weiteren großen Vorteil von e-Government.

Die Bürger können ihren Bewohnerparkausweis online beantragen, verlängern und auch gleich bezahlen. „Sind alle Angaben auf ihre Korrektheit verifiziert und die Überweisung getätigt, kann der Ausweis zu Hause ausgedruckt werden“, hebt Sabic hervor. Nach der erfolgreichen Antragstellung wird man automatisch zur Print-at-home-Funktion weiter geleitet. „Der Bewohnerparkausweis muss nicht mehr grün sein, sondern kann auf jedem handelsüblichen Papier ausgedruckt werden“, so Sabic.

Wie Sven Herbert vom Unternehmensbereich Kunden und Produktmanagement ekom21 erläutert, erhält der selbst ausgedruckte Bewohnerparkausweis Sicherheitsmerkmale, die per QR-Code verifiziert werden können. „Unsere Mitarbeiter haben bei ihren Außeneinsätzen einen Scanner dabei, der alle Daten erfassen und vergleichen kann“, erklärt auch Sabic dazu. Mit dem Einstieg der Stadt in das Angebot von ekom21 werden weitere Behördenfunktionen „online“ geschaltet. So können auch Strafzettel von zu Hause aus oder sogar per Smartphone bezahlt werden. Derzeit bietet ekom21 die Zahldienste (ePayment) von giropay, paydirect und Paypal an. „Bei Zweifel am Tatbestand können aber auch Stellungnahmen online abgegeben werden, die dann bei uns auflaufen und von den Mitarbeitern bearbeitete werden“, erklärt Sabic.

Vom 1. November an sind die neuen Dienste unter der Rubrik „Online-Service“ auf der Internetseite der Stadt unter abrufbar. „Damit kommen wir den Bürgern wieder ein großes Stück bei der Erledigung ihrer Behördengänge entgegen“, betont Bürgermeister Herbert Hunkel. Für den Ersten Stadtrat Stefan Schmitt ist dies nicht nur eine weitere Steigerung der Effizienz der Verwaltung, sondern auch ein Einsparungspotenzial an Papier- und Portokosten.

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