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Carsten Holtschneider vom Hochbauamt stellt die Farben für die Gestaltung der neuen Kindertagesstätte im Birkengewann vor.

Rohbau abgeschlossen

Neue Kita im Birkengewann soll in den Osterferien 2019 öffnen

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Die neue Kindertagesstätte im Birkengewann soll in den Osterferien 2019 eröffnen. Der Rohbau ist abgeschlossen. Jetzt steht die Gestaltung des Inneren und der Fassade an.

Da möchte man gerne noch mal Kind sein, um in die neu entstehende Kita Birkengewann gehen zu dürfen. In den vergangenen Monaten standen oft Eltern mit ihrem Nachwuchs vor dem großen Gebäude im Neubaugebiet Birkengewann und verfolgten den Fortschritt. Während die Knirpse mehr das Zusammenspiel von Mensch und Maschine bewunderten, fragten sich die Eltern, wie die Kita nach ihrer Fertigstellung aussehen würde. Die Baukräne sind inzwischen verschwunden, der Rohbau ist abgeschlossen und die Photovoltaikanlage schon installiert.

Gestern wurde den Stadtverordneten vor ihrer Sitzung nun das Farb- und Materialkonzept für den Neubau in der Anny-Schlemm-Straße vorgestellt. „Die Kita wird sonnig gelb und strahlend orange“, beschrieb Bürgermeister Herbert Hunkel. Gemeinsam mit den Planern hatte Carsten Holtschneider, Fachbereichsleiter Hochbau, dem Magistrat das Konzept vorgelegt. Der Neubau präsentiert sich in seiner Farbgestaltung sowohl außen als auch innen zurückhaltend, um nicht in Konkurrenz mit der einheitlichen Formensprache der Architektur zu treten. „In einer Kita geht es ohnehin lebendig und bunt zu, da wollten wir uns farblich etwas zurücknehmen“, schilderte Holtschneider. „Die ausgewählten Gelb- und Orange-Töne bilden einen harmonischen Rahmen, der die Aufmerksamkeit auf die tägliche, pädagogische Arbeit und die spielerischen Aktivitäten der Kinder lenkt.“

Die nach energetischen Gesichtspunkten gedämmte Kita werde in einem hellen Grau gestrichen, kontrastierend dazu würden die Faschen um die Fensterprofile in zufälliger Streuung weiß und gelb gestrichen, erläuterte Holtschneider. Eine Besonderheit seien die frei stehenden Wandscheiben an der Nord- und Südfassade, die in gelborange leuchten werden. „Alle Innenräume, außer den Nassräumen und der Heizzentrale, erhalten einen hellen Bodenbelag aus Polyurethan. Dieser ist nicht nur geruchsneutral, emissionsfrei und frei von Weichmachern und Lösungsmitteln, sondern auch mit einer sehr widerstandsfähigen und reinigungsfreundlichen Deckschicht in Eichen-Optik versehen.“

In den Nebenzimmern, wie Abstell- und Technikräume, werde ein hellgrauer Belag ausgelegt. Alle Wände, außer in den Nassräumen, würden in einem gebrochenen Weiß gestrichen, Farbakzente könnten noch in Abhängigkeit von der Möblierungen festgelegt werden. „Alle Räume erhalten abgehängte Decken, die sehr gute akustische Eigenschaften haben, aber auch für jegliche Installations- oder Reparaturarbeiten an Leitungstrassen leicht zugänglich sind“, so Holtschneider.

Auch für die Außenflächen wurde bereits ein Konzept erstellt. So soll die Spielfläche auf der Ostseite des Gebäudes größtenteils naturnah gestaltet werden. Hier würden Spielgeräte aus Robinienholz in den Landschaftsraum eingebettet. Zugänge im unmittelbaren Anschluss an das Gebäude würden mit Pflasterung versehen, befestigte Wege innerhalb der Spielflächen als wassergebundene Fläche oder Pflasterung ausgeführt.

Zum Zeitplan bis zur vorgesehenen Eröffnung in den Osterferien 2019 erklärte Holtschneider: „In Kürze wird der Estrichboden eingebracht, dann steht dem restlichen Innenausbau nichts mehr im Weg.“ Nach der Fertigstellung sollen zunächst die Kinder aus der Kita Friedrich-List-Straße einziehen, freie Plätze werden dann mit Neuanmeldungen aufgefüllt. Nach der Sanierung der Räume in der Friedrich-List-Straße sollen dort die vom Verein „Känguruh“ derzeit im Haus der evangelisch-reformierten Gemeinde betreuten Kinder einziehen. Jetzt freuen sich aber alle erst einmal auf die Eröffnung der neuen Kita im Birkengewann.

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