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Die Tartanbahn im Sportpark Neu-Isenburg ist fertig.

Sanierung

Neue Laufbahn ist bald startklar

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Die Sanierung der Tartanbahn ist so gut wie abgeschlossen, auch die Markierungen sind aufgetragen. Die Eröffnung der neuen Bahn im Isenburger Sportpark erfolgt am 7. Juli.

Noch ist das Sportfeld 2 im Neu-Isenburger Sportpark mit einem Bauzaun umstellt. Doch der ungehinderte Blick durch den Zaun zeigt hoffnungsvolles. Die rot schimmernde Kunststoffoberfläche (Tartan) ist aufgetragen und auch die Markierungen der Laufbahnen sind schon zu sehen.

Ein Hauch von Olympia nun auch außerhalb des Sportpark-Stadions, denn dort gibt es bereits seit vielen Jahren eine solche Tartan-Bahn. Diese steht im Prinzip den Isenburger Leichtathleten für das Training zur Verfügung, doch Neu-Isenburg gilt als „Trainingszentrum“ des Hessischen Leichtathletikverbandes, somit wird diese Bahn immer wieder mal reserviert. Ferner findet dort auch das Training und Spiele der Fußballer der Spielvereinigung 03 statt, was ebenfalls eine zeitliche Nutzung der Tartanbahn im Stadion selbst einschränkte.

Eine zweite Laufbahn gab es auch bisher außerhalb des Stadions, doch nur auf Tennen-Basis. Somit war eine Nutzung über das Winterhalbjahr ziemlich eingeschränkt. Bei der Frage, ob Sanierung der Tennenbahn oder eine „neue“ Laufbahn mit Tartanbelag, vergingen mehrere Jahre. Im vergangen Jahr erfolgte die Entscheidung zugunsten der zwar teureren, aber dafür ganzjährig zu nutzenden Allwetter-Laufbahn. Begünstigt wurde diese Entscheidung durch eine Zuwendung des Landes Hessen in Höhe von 100 000 Euro, für die sich insbesondere Staatssekretär Werner Koch stark gemacht hatte.

Obwohl es bereits im Februar die ersten Vorzeichen für die Sanierung gab, dauerte die Ausführung ihre Zeit. Um noch etwas Land zu gewinnen, die alten 400-Meter-Laufbahnen um den Platz waren drei Meter zu kurz, wurde die Sprunganlage und Speerwurfplatz auf die andere Seite gen Norden verlegt. Die Laufbahnen wurden von Grund auf neu aufgebaut, die komplette Drainagegenanlage neu gemacht. Jetzt steht einer baldigen Eröffnung nichts mehr bevor. Diese soll nun am Samstag, 7. Juli, um 11 Uhr erfolgen. Bürgermeister Herbert Hunkel und Sportdezernent Theo Wershoven werden die Bahn für die öffentliche Nutzung eröffnen. Freilich nicht mit einem 400-Meter-Lauf, sondern mit einem symbolischen Startschuss.

Rein sportlich soll die Bahn dann bei der Feier von Robert Schieferer, dem Kadertrainer des Hessischen Leichtathletik Verbandes (HLV) mit seinen Sportstars eröffnet werden. Mit dabei sein wollen Eileen Demes, 400-Meter-Hürdenläuferin, die für den TV Neu-Isenburg startete, der Neu-Isenburger Hendrik Nungeß und Constantin Schmidt, die alle von Schieferer betreut werden. Den besonderen Dank an Staatssekretär Werner Koch will die Stadt dann am 17. August mit einer offiziellen Eröffnung überbringen. Die Gesamtbaukosten wurden mit rund 600 000 Euro veranschlagt.

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