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Auf dem Grün des Mittelstreifens der Friedhofstraße wird die Linksabbiegespur in das Birkengewann eingerichtet, gegenüber ist die Straße ?Am Trieb?.

Projekt geht voran

Neu-Isenburg: Verkehrsanbindung des Baugebiets Birkengewann ist in Arbeit

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Die Bewohner des Baugebiets Birkengewann sollen sich in ihrer neuen Umgebung wohlfühlen. Dazu gehört auch eine gute Verkehrsanbindung. An dieser wird derzeit gearbeitet.

Neu-Isenburg - Die Bebauung des Neubaugebiets Birkengewann geht in großen Schritten voran, die ersten Bewohner sind bereits in ihre Häuser eingezogen. Damit die künftigen Bewohner keine unnötigen Umwege fahren müssen, wird die Verkehrsanbindung weiter verbessert.

Bisher war das Birkengewann von der Friedhofstraße stadtauswärts nicht direkt über die Straße Am Trieb zu erreichen. Autofahrer mussten daher zur Kreuzung auf Höhe der Feuerwehr – und dann wieder stadteinwärts bis zum Trieb fahren. Dies soll nun dadurch verbessert werden, dass es bald eine direkte Abbiegemöglichkeit in das Birkengewann von der Friedhofstraße – stadtauswärts fahrend – geben wird. Bis Ende Februar soll auf der Friedhofstraße die neue Linksabbiegerspur ins Birkengewann fertig sein.

Und auch Leute, die vom Trieb aus dem Neubaugebiet kommend stadtauswärts fahren möchten, können dies bald ohne Umweg tun und gleich nach links abbiegen.

„Wir wollen, dass sich die Bewohner im Birkengewann wohlfühlen, dazu gehört auch eine gute Erreichbarkeit“, betont Reinhard Hantl. Der städtische Projektleiter für das Birkengewann hat gestern in der Magistratspressekonferenz die neuen Wege erläutert, die ins Birkengewann führen – und was dafür noch an Baumaßnahmen anstehen.

Bushaltestelle verlegen

„Zunächst muss die Bushaltstelle Am Trieb auf der Südseite der Friedhofstraße ein paar Meter gen Osten, also stadtauswärts, verlegt werden, danach können die Bauarbeiten für die eigentlichen Abbiegeverbindungen beginnen“, so Hantl. Wenn die Bauarbeiten abgeschlossen sind – es wird ein richtiger Knotenpunkt werden – soll die Zufahrt zum Birkengewann aber auch die Ausfahrt wesentlich „bewohnerfreundlicher“ sein. „Wir haben aber beim Umbau die Belange aller Verkehrsteilnehmer, insbesondere der Fußgänger und Radler, berücksichtigt“, betont Bürgermeister Herbert Hunkel.

Derzeit haben die Arbeiten für die Verlegung der Bushaltestelle begonnen, der Verkehr wird einspurig an der Baustelle vorbeigeführt. Der Randstreifen ist dort ebenfalls breit genug, so dass die Doppelfahrspur auf der Friedhofstraße erhalten bleibt. Sobald diese Aktion abgeschlossen ist – dies soll bis Ende Februar der Fall sein – geht es mit dem Bau der neu gestalteten Kreuzung Friedhofstraße/Am Trieb weiter.

Für Verkehrsteilnehmer, die stadtauswärts von der Friedhofstraße in den Trieb einbiegen wollen, wird dann die Linksabbiegespur eingerichtet. „Es wird eine Aufstellfläche für Fahrzeuge von rund 50 Metern geben“, erklärt Hantl dazu. Der dafür nötige Platz wird vom breiten Mittelstreifen weggenommen, so dass auch künftig zwei Fahrspuren auf der Friedhofstraße für den Verkehr stadtauswärts zur Verfügung stehen werden.

Die Ausfahrt aus der Straße Am Trieb werde ohne größere weitere Umbaumaßnahmen hergestellt: Dort ist lediglich die Einbindung der bereits vorhandenen Ampel erforderlich. Allein: Statt einer Bedarfsampel für Fußgänger soll dort künftig eine vollsignalisierte Ampel den Verkehrsfluss leiten. „Dabei wird das Signalprogramm erneuert und in die Grüne Welle eingebunden“, erläutert der Magistrat. Die Feuerwehr erhält ein eigenes Signalprogramm.

Taktile Bodenstreifen

An der Ampel am Trieb und auch an der Bushaltestelle werden spezielle Leiteinrichtungen für Sehbehinderte angebracht, wie Hantl außerdem erläutert: So führen taktile Bodenstreifen zu den kürzesten Querungen und die Ampeln sind mit Auffinde- und Freigabesignal ausgestattet.

Wie Bürgermeister Herbert Hunkel bestätigt, erfolgt der Umbau der Kreuzung bereits in Abstimmung mit den Vorplanungen der RTW-Planungsgesellschaft. „Derzeit gehen wir von einer Trassenführung in der Mitte der Friedhofstraße aus“, so Hunkel. Hantl hat noch eine erfreuliche Nachricht bezüglich des neuen Fußgängerwegs auf der Ostseite der Straße Am Trieb: Recht bald soll der geplante Fußweg von der Offenbacher Straße bis zur Kindertagesstätte in Angriff genommen werden.

Und wie sieht’s aus mit dem Umbau der Ecke Offenbacher Straße/Am Trieb samt „Minikreisel“, wie lange soll dort noch gearbeitet werden? Die Bauarbeiten stünden „kurz vor dem Abschluss“, war gestern zu erfahren. Sobald das Wetter es zulasse, eine Asphaltdecke aufzubringen, sei man dort durch.

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