Unter diesen Schatten spendenden Platanen sollen Sitzgelegenheiten aufgestellt werden.
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Unter diesen Schatten spendenden Platanen sollen Sitzgelegenheiten aufgestellt werden.

Rosenauplatz

Mit neuen Bänken soll die Innenstadt zum Ort der Begegnung werden

  • VonLeo Postl
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Sechs Bänke und zwei Sitzwürfel sind für den Rosenauplatz geplant. Die Kosten sind mit rund 16 000 Euro kalkuliert.

Der Rosenauplatz mit seinen Wasserspielen und Schatten spendenden Baumgruppen ist sicherlich ein schöner Platz im Herzen der Hugenottenstadt. Doch er könnte noch schöner sein, wenn man sich dort bequem, zumindest besser als derzeit, nieder lassen könnte. Genau dies soll bald Realität werden. Die Isenburger Grünen hatten bereits vor drei Jahren mit einem Antrag den Anstoß gegeben, in dem sie bessere Sitzgelegenheiten als jene auf den Baumgruppenumrandungen forderten. Zunächst war ins Auge gefasst worden, die Baumgruppen mit Sitzflächen aus Holz auszustatten, doch jetzt soll einen elegantere und schönere Lösung her.

Mittlerweile wurde im Magistrat sowohl über Standorte als auch verschiedene Modellvarianten beraten. Die Wahl fiel auf das Modell „Dessau“, eine Kombination aus Hartholz und Stahl. Insgesamt sollen als Umrandung der Baumquartiere sechs Bänke ohne Lehnen aufgestellt werden. Vor dem Stuhllager der Hugenottenhalle, in direkter Nähe zu der Wassersprühanlage, werden zwei sogenannte Sitzwürfel aufgestellt, auf denen eine ganze Familie oder Gruppe Platz findet. Die Kosten wurden mit rund 16 000 Euro kalkuliert. Umgesetzt werden soll dieses Vorhaben nun im Rahmen des Städtebauförderprogramms Stadtumbau in Hessen, in das auch Neu-Isenburg aufgenommen worden ist.

„Die Sitzbänke sind nur ein kleiner Teil des geplanten Stadtumbauprogramms. Aber manchmal sind es die kleinen Dinge, die großes bewirken“, betonte Bürgermeister Herbert Hunkel (parteilos).

Die nun anzuschaffenden Sitzgelegenheiten werden nicht fest einbetoniert, sondern nur sicher verankert und können für verschiedene Veranstaltungen, wie das beliebte Weinfest, kurzfristig entfernt werden. Ziel ist es, mit solchen, auch relativ kleinen Aktionen, den öffentlichen Raum als „Gesicht“ der Stadt attraktiver zu gestalten und die Aufenthaltsqualität zu verbessern.

„Die Innenstadt soll als Herz von Neu-Isenburg zum Ort der Begegnung werden“, betont auch Bürgermeister Herbert Hunkel. Sobald die Fördermittel genehmigt sind, werden die Sitzgelegenheiten angeschafft und auch aufgestellt – ob es für diesen Sommer noch klappt, ist jedoch ungewiss.

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