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Neues Entree am Ortseingang

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Von: Nicole Jost

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Auf einem 3760 Quadratmeter großen Areal in der Friedhofstraße entsteht ein neuer Gebäudekomplex. Er soll 78 Wohnungen sowie auf vier Etagen Büroräume beherbergen. Baubeginn ist im Januar.

Gerade sind die Bagger für die Erschließung des Neubaugebiets Birkengewann angerollt – jetzt wird auch die Grünfläche an der Friedhofstraße/Ecke Am Trieb ein ganz neues Gesicht bekommen. Chrissoula Anastassiou, Geschäftsführerin der City 1 Group GmbH, und Architekt Alexis Anastassiou, präsentierten gestern Vormittag das Projekt „Epsilon“, das auf dem 3760 Quadratmeter großen Grundstück verwirklicht werden soll. Die Baugenehmigung für 4000 Quadratmeter Büroflächen und 7000 Quadratmeter Wohnfläche ist da. Anfang 2017 sollen die Arbeiten beginnen.

„Zwei Jahre lang haben wir entwickelt und geplant und sind heute noch sehr dankbar für den Tipp der Stadtverwaltung, uns das Grundstück neben der Feuerwehr anzusehen“, erklärte Alexis Anastassiou. Das Unternehmen konnte das Grundstück von dem Kuratorium für Heimdialyse kaufen. Die Fläche liege sehr prominent am Ortseingang, sei sehr gut zu erreichen und biete den Architekten eine hervorragende Planungsgrundlage, sind die Investoren begeistert. In geplanten 18 Monaten Bauzeit werden von Januar 2017 an rund 30 Millionen Euro auf dem Gelände verbaut.

Begrünte Innenhöfe

Das Wohngebäude wird wie ein liegendes E mit dem Rücken an der Friedhofstraße errichtet. Damit biete das Gebäude selbst einen Lärmschutz gegen den Verkehr. Auf vier Geschossen plus Staffelgeschoss sollen dort 78 Zwei-, Drei- und Vier-Zimmer-Wohnungen entstehen. Die Wohnungen werden zwischen 60 und 120 Quadratmeter groß sein, punkten mit großen Fenstern und viel Grün inmitten der Innenhöfe. Die Erdgeschosswohnungen haben sogar vielmals Gärten jeweils nach hinten und vorne hinaus.

Das Büro-Gebäude soll rechts daneben in L-Form entstehen. 117 Tiefgaragenplätze und zusätzliche Parkplätze am Gebäude erfüllen auch die Stellplatzsatzung. Der Büro-Bau wird ebenfalls viergeschossig und die City 1 Group will eine Etage selbst beziehen. 1992 wurde das Unternehmen in Neu-Isenburg gegründet, und Verwaltung und andere Geschäftszweige sind immer noch in der Frankfurter Straße beheimatet. Inzwischen ist die Firma auf 45 Mitarbeiter angewachsen und zum Teil nach Frankfurt ausgelagert. Das Unternehmen soll jetzt in Neu-Isenburg wieder unter ein Dach ziehen.

Urbane Struktur

Erfahrung haben Chrissoula Anastassiou und ihr Sohn Alexis mit solch großen Projekten schon vielfach. Sie haben bereits über 1000 Einheiten im schlüsselfertigen Wohnungsbau und Bürogebäude im Rhein-Main-Gebiet erstellt und rund 70 Immobilien und über 1400 Wohnungen im eigenen Bestand. „Ob wir die Wohnungen in Neu-Isenburg verkaufen oder vermieten, ist noch nicht entschieden“, kündigte Chrissoula Anastassiou an.

Bürgermeister Herbert Hunkel (parteilos) ist jedenfalls hoch erfreut, dass das Neu-Isenburger Entree mit einem repräsentativen Gebäudeensemble aufgewertet wird. Und auch Andrea Quilling von der Wirtschaftsförderung im Isenburger Rathaus ist überzeugt von den Planungen: „Es wird eine urbane Struktur entstehen, die einen sehr schönen Bezug zum Neubaugebiet Birkengewann bildet.“

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