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Hier, an der Einmündung der Straße ?Am Trieb? (li.) in die Offenbacher Straße (von links nach rechts führend), wird ein neuer Minikreisel gebaut.

Startschuss für den Minikreisel

Offenbacher Straße soll sicherer werden – Bauarbeiten beginnen am Montag

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Die Hugenottenstadt geht bei der Umsetzung ihres Radverkehrskonzeptes den nächsten Schritt. Die Bauarbeiten sollen bis Januar nächsten Jahres dauern. Verkehrsteilnehmer und Anwohner werden sich bis dahin an Halteverbotszonen, provisorischen Ampeln und verlegte Bushaltestellen gewöhnen müssen.

Die Bauarbeiten für die Erstellung des Minikreisels in der Offenbacher Straße/Am Trieb beginnen in der kommenden Woche. Dies teilte jetzt das Rathaus mit. Mit dieser Maßnahme wird eine weiteres Vorhaben des städtischen Radverkehrskonzeptes umgesetzt. Der Minikreisel soll helfen, die durchgängig sichere und leichte Befahrbarkeit der Offenbacher Straße für alle Verkehrsteilnehmer zu erhöhen.

Wegen der Arbeiten wird vom Montag, 22. Oktober, an der Knotenpunkt halbseitig gesperrt. Der Verkehr in der Offenbacher Straße wird sowohl stadtein- als auch stadtauswärts während der Bauphasen einspurig geführt und über eine provisorische Ampel geregelt. Auch die Fußgänger werden durch diese sicher über die Straße geleitet. Die Anlieger und Anwohner der Straße Am Trieb werden über beschilderte Umleitungen in die Straße geführt.

Während der Baumaßnahme werden nach Auskunft der Stadt Halteverbotszonen in der Parallelstraße zur Offenbacher Straße an der Südseite und auf der Nordseite der Friedhofstraße zwischen der Straße „Am Trieb“ und der Herzogstraße eingerichtet.

In der Straße „An den Grundwiesen“ wird wegen der Umleitung der Stadtbuslinie 51 vorübergehend eine Einbahnstraße in Richtung Norden eingerichtet. Für die Busfahrten in Richtung Gravenbruch wurden zwei Haltestellen vorübergehend verlegt. Die Ersatzhaltestelle „Goetheschule“ befindet sich an der Südseite der Offenbacher Straße – westlich der Einmündung An den Grundwiesen, vor der Fußgängerampel.

Die Haltestelle „Am Erlenbach“ wurde in die Straße „An den Schulwiesen“, westlich der Einmündung Am Erlenbach, verlegt. Mit dem Abschluss der Bauarbeiten ist Ende Januar 2019 zu rechnen. Alle betroffenen Anwohner werden von der Stadt informiert.

Das Radverkehrskonzept für Neu-Isenburg wird nach Informationen der Stadt seit 2015 kontinuierlich vorangetrieben. Die zahlreichen Radfahrer in Neu-Isenburg könnten mittlerweile „auf eine umfangreiche in den vergangenen Jahren erweiterte Fahrradinfrastruktur zurückgreifen“.

Wie groß die Resonanz der Bürger auf das Thema ist, schildert Bürgermeister Herbert Hunkel: „Uns erreichen regelmäßig Fragen der Bürgerschaft zum Stand der Verbesserung unserer Radverkehrsinfrastruktur.“ Dazu zähle auch, dass das Radfahren in Neu-Isenburg seit Jahren „flexibilisiert“ werde. So müssten mehrere, ursprünglich mit blauen Verkehrszeichen (benutzungspflichtiger Radweg) gekennzeichnete Radwege, wie der Zweirichtungsradweg in der Herzogstraße, wegen unzureichender Breite seit längerem nicht mehr vom Radfahrenden benutzt werden.

Mittlerweile seien diese Wege mit entsprechenden Fahrradpiktogrammen markiert oder mit dem Verkehrszeichen „Gehweg Radfahrer frei“ gekennzeichnet. Radfahrende könnten so frei entscheiden, ob sie schnell auf der Straße mit den Autos oder langsamer auf dem mit einem Piktogramm markiert Radweg oder auf dem mit „Radfahrer frei“ gekennzeichneten Gehweg fahren wollen.

Zu weiteren Maßnahmen im Rahmen des Radverkehrskonzeptes zählt die Stadt unter anderem die Erweiterung des Radwegenetzes und des Bike-and-Ride-Angebotes.

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