+
Ziemlich hohes Bein vom Griesheimer Alexandru Paraschiv gegen Neu-Isenburgs Damien Letellier, der so aber den Ball nicht ?in Ruhe? annehmen kann.

Fußball-Hessenliga

Ein paar Prozent zu wenig

Trainer Peter Hoffmann war insbesondere mit der Abwehrleistung seines Teams unzufrieden.

Mit dem 1:2 (1:2) gegen Viktoria Griesheim musste die Spvgg. Neu-Isenburg in der Fußball-Hessenliga im Kampf um den Klassenerhalt den ersten richtigen Rückschlag hinnehmen. Der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz schrumpft auf zwei Punkte zusammen.

„Einige haben gedacht, wir fahren das Spiel auch mit ein paar Prozent weniger heim. Für uns geht es nur um den Klassenerhalt. Das weiß ich als Trainer, aber anscheinend wissen es noch nicht alle in der Mannschaft. Der Sieg der Griesheimer war verdient und hätte auch höher ausfallen können“, sagte Neu-Isenburgs enttäuschter Coach Peter Hoffmann.

Die Viktoria legte forsch los und ging bereits nach 13 Minuten durch Elmir Muhic in Führung. Die Hausherren, wieder mit Kapitän Marco Betz und Mario Rhein, die in der vergangenen Woche krankheitsbedingt ausgefallen waren, glichen nur sechs Minuten später durch einen Handelfmeter aus, den Carlos McCrary verwandelte. Für den ehemaligen Dreieicher war es bereits der zehnte Saisontreffer. Doch in der 27. Minute gingen die Griesheimer durch Ali Kazimi erneut in Führung. Griesheim zog sich dann zurück und lauerte auf Konter. Die Neu-Isenburger taten der Viktoria den Gefallen und boten den Gästen die nötigen Räume. „Wenn die ihre Konter ordentlicher ausspielen, liegen wir bereits zur Pause mit 1:3 oder 1:4 zurück“, stellte Hoffmann klar.

Nach dem Seitenwechsel zeigten sich die Gastgeber bemüht, kamen aber nur zu einer einzigen nennenswerten Torchance: Nach knapp einer Stunde traf Julian Cichutek aus dem Gewühl heraus den Innenpfosten des Griesheimer Tores. Auch Aljoscha Atzberger, der erstmals von Beginn an den verletzten Marc Züge vertrat (der zog sich im Donnerstagstraining eine Knöchelverletzung zu und fällt zwei bis drei Wochen aus), hatte im Abschluss kein Glück. Die Viktoria spielte mühelos ihren Part herunter und nahm verdient die drei Zähler mit auf die Heimfahrt.

„Das war eine enttäuschende Leistung. Wir verteidigen zu schwach“, kritisierte Hoffmann seine Mannschaft nach der sechsten Saisonniederlage. Um am Wochenende beim wiedererstarkten Rot-Weiß Hadamar zu bestehen, ist eine deutliche Steigerung nötig.

(leo)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare