Pars Neu-Isenburg fordert Hessenligist Seligenstadt heraus

Das erste Halbfinale im Pokalwettbewerb des Fußball-Kreises Offenbach steht am morgigen Mittwoch an. Um 19 Uhr erwartet der A-Liga-Tabellenführer SV Pars Neu-Isenburg in Zeppelinheim den Hessenligisten Sportfreunde Seligenstadt.

Das erste Halbfinale im Pokalwettbewerb des Fußball-Kreises Offenbach steht am morgigen Mittwoch an. Um 19 Uhr erwartet der A-Liga-Tabellenführer SV Pars Neu-Isenburg in Zeppelinheim den Hessenligisten Sportfreunde Seligenstadt. Die zweite Partie zwischen Verbandsligist Spvgg. Neu-Isenburg und Hessenliga-Spitzenreiter Hessen Dreieich findet eine Woche später statt.

„Die Sportfreunde spielen vier Klassen höher und sind der ganz klare Favorit“, blickt Neu-Isenburgs Trainer Sasan Tabibzadeh voraus. Unter Seligenstadts Trainer Lars Schmidt hat Tabibzadeh bereits gespielt. „In Obertshausen war er mein Trainer. Lars hat auch eine Mitschuld, dass ich selbst Trainer geworden bin.“ Tabibzadeh erinnert sich, dass er als junger Spieler der Kickers einmal von Schmidt während dessen Urlaubes zu seinem Vertreter ernannt wurde.

„Ich habe die Sportfreunde letztes Wochenende im Spiel gegen Stadtallendorf beobachtet“, so Tabibzadeh weiter. „Die spielen sehr athletisch und es muss schon viel zusammenkommen, dass wir für eine Überraschung sorgen könnten.“ Viele Spieler der Sportfreunde hat Tabibzadeh auch schon trainiert. Lars Schmidt unterschätzt den Gegner jedenfalls nicht: „Der SV Pars ist sicher kein normaler Kreisligaverein. Einige Spieler haben auch schon in Jügesheim in der Hessenliga bei mir gespielt. Wir werden daher in der bestmöglichen Aufstellung zu Werke gehen.“

Der Traum des SV Pars Neu-Isenburg von der Deutschen Futsal-Meisterschaft ist hingegen zu Ende. Die Neu-Isenburger unterlagen im Viertelfinale dem klaren Favoriten Hamburg Panthers 0:11. Der Europapokalteilnehmer aus Hamburg zeigte vor 400 begeisternden Zuschauern in der Hans-Meudt-Halle in Dreieich eine überzeugende Leistung, die Spieler waren ständig in Bewegung und zeigten Futsal in Reinkultur.

Damit erfüllte sich die Hoffnung von Pars-Trainer Tabibzadeh nicht. „Die Gäste haben uns nicht unterschätzt, das wäre wohl unsere einzige Chance gewesen.“

Mitte der zweiten Halbzeit nahm Tabibzadeh beim 0:5-Rückstand seinen Torhüter aus dem Spiel und ersetzte ihn durch einen fünften Feldspieler. Doch die Panthers waren nicht zu knacken und bauten ihren Vorsprung weiter aus. „Es war dennoch ein großartiges Spiel, die Zuschauer sind begeistert mitgegangen und haben uns bis zum Ende angefeuert. Leider ist uns trotz einiger Chancen der Ehrentreffer nicht gelungen“, so Tabibzadeh.

(rjr)

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