Axel Kittler (Rewe-Expansionsleiter, von links), Bürgermeister Herbert Hunkel, Thomas Gramlich und Dr. Klaus-Peter Winter.
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Axel Kittler (Rewe-Expansionsleiter, von links), Bürgermeister Herbert Hunkel, Thomas Gramlich und Dr. Klaus-Peter Winter.

Eröffnung ist für Herbst 2019 geplant

Die Planungen für den Rewe-Markt in Gravenbruch gehen voran

  • VonLeo Postl
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Endlich geht es los: Die Baugenehmigung für den Rewe-Markt in Gravenbruch liegt vor. Bürgermeister Herbert Hunkel stand für Fragen der Gravenbrucher zur Verfügung. Kritik gab es jedoch bei der Haltstelle an der Kempinski-Kreuzung.

Gravenbruch ist wohl immer eine „Reise“ für Bürgermeister Herbert Hunkel wert – insbesondere in diesen bewegten Zeiten. Die beiden Kirchen erleben gerade eine Zäsur. Das bauliche Ortsbild rund um den Dreiherrnsteinplatz erfährt derzeit gerade eine größere Veränderung. Doch auch vor den „Toren“ des Isenburger Ortsteils tut sich etwas: Die Kempinksi-Kreuzung wird zum Wohle einer sicheren Überquerung für Fußgänger derzeit umgestaltet. Bei diesen Themen – und noch ein paar mehr – stand Bürgermeister Herbert Hunkel den Gravenbruchern Rede und Antwort.

Das wohl am meisten angefragte Thema war: Wann geht es endlich mit dem Neubau des Rewe-Marktes los? Dazu hatte das Stadtoberhaupt gleich positive Nachrichten, denn Axel Kittler, zuständig für die Expansionsvorhaben von Rewe in seinem Beritt, war anwesend.

Detaillierter Plan

Dann entrollte der Rewe-Expansionsmanager eine große Rolle, hervor kam ein detaillierter Plan des Rewe-Marktes, dazu noch ein paar Ansichten. „An den Außenmauern des Marktes wird sich nichts mehr ändern, innen kann es noch die eine oder andere kleine Veränderung geben“, erklärte Kittler den Herren Thomas Gramlich und Dr. Klaus-Peter Winter, die sich genauer informieren wollten. Das Marktgebäude wird freilich größer als jenes des ehemaligen Tengelmann-Marktes und reicht weiter gen Osten, ein Teil davon wird mit Wohnungen überbaut. Dort, wo derzeit noch die Forsthaus-Galerie steht, werden weitere Parkplätze für den Rewe-Markt entstehen.

Der Markt hat eine 1400 Quadratmeter große Verkaufsfläche und eine Gesamtnutzfläche von 2000 Quadratmetern. Integriert ist ein Back-Shop mit Café sowie eine Freisitz-Fläche. „Wir haben hier mit rund 6000 Einwohnern kalkuliert, daraus ergibt sich ein bestimmter Bedarf und den erfüllen wir überaus gut“, betont Kittler. Die Vorgaben an Parkplätzen werden alle auf Geländeniveau, also oberirdisch erfüllt, die Tiefgarage bleibt dem Wohnprojekt vorbehalten.

Sicher über die Straße

Und wann geht es jetzt los? „Wir haben jetzt die Baugenehmigung vorliegen, da müssen jetzt noch die letzten Forderungen eingeplant werden, das dürfte so zwei bis drei Monate dauern“, meinte Kittler. Er rechnet mit einer Eröffnung des Rewe-Marktes „im Herbst nächsten Jahres“.

Von den anderen Themen erwies sich der Umbau der Kempinski-Kreuzung als immer noch „kritikbehaftet“. Durch den Umbau wird es nahe der Kreuzung einen durch die Ampelanlage gesicherte Fußgängerquerung auf die gegenüberliegende Seite geben. Dort ist nämlich die Bushaltestelle – jedoch nicht direkt an der Kreuzung, sondern rund 50 Meter weiter zurück.

„Jetzt kann ich zwar sicher über die Straße gehen, aber muss dann wieder so weit zurücklaufen, was für ein Unsinn – zudem ist das eine Buswartehäuschen nicht überdacht“, ereiferte sich eine Gravenbrucherin. Der Grund: Wo das Bushäuschen steht, verläuft eine Gasfernleitung, somit ist es dort nicht möglich, ein Fundament für ein Wartehäuschen zu gründen.

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