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Thorsten Wszolek dirigiert das Mainhattan Pops Orchester bei ?Night of the Pops?.

„Night of the Pops“

Ein Potpourri aus Musik und Wetterkapriolen

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Ein bewegtes Konzert erlebten die Besucher von „Night of the Pops“. Erst war’s zu heiß, dann kam die kalte Dusche vom Himmel und die Musiker mussten in die Hugenottenhalle umziehen.

Bereits während der Probe am Samstagnachmittag hatten die Musiker des Mainhatten Pops Orchesters geschwitzt und ihre Instrumente mit Tüchern vor der sengenden Sonne geschützt. Und auch zu Beginn des Open-Air-Konzerts „Night of the Pops“ am Abend auf dem Rosenauplatz schien die sinkende Sonne noch direkt auf die Bühne, und der Dirigent Thorsten Wszolek in seinem dunklen Frack bekam die volle Wärme ab.

Dennoch war der Leiter Thorsten Wszolek frohen Mutes und versprach einen unterhaltsamen Abend mit einem Melodienreigen aus Klassik bis Pop. „Wir machen auch zwei Pausen, damit sie sich zwischendurch stärken können“, sagte Wszolek.

Los ging es dann auch gleich schwungvoll mit dem Tanz der Rohrflöten, gefolgt vom Tanz der Zuckerfee. Ein wunderbarer Reigen für die Gäste, um sich einzustimmen. Doch schon beim „Bolero“, einem ohnehin langen Stück, fing es an zu tröpfeln, und mit dem letzten Takt entschied Thorsten Wszolek, ins Trockene in die Hugenottenhalle umzuziehen. Eine gute Entscheidung, denn es regnete den ganzen Abend immer wieder – mal stärker, mal schwächer.

Mit Zustimmung des Publikums durften sich die Musiker ihrer Jackets ob der schweißtreibenden Arbeit des Instrumentenschleppens entledigen und legten dann richtig los. Stefanie Wszolek begeisterte mit „Mein kleiner Gardeoffizier“ und Horst Becker sang ein Potpourri aus Udo-Jürgens-Liedern. Das mit viel Applaus bedachte Konzert fand seine Fortsetzung mit Thorsten Wszolek am Klavier, um das sich viele begeisterte Gäste scharten. „Zumindest haben wir mal erlebt, wie schön es doch hier auf dem Rosenauplatz sein kann“, freute sich Hilde Wessinger über den schönen Abend mit vielen Abwechslungen.

(lp)

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