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Noch sind nur die vorbereitenden Arbeiten für den Aufbau des Supermarkts zu sehen.

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Rewe-Markt in Gravenbruch soll in einem Jahr eröffnen

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Gute Einkaufsmöglichkeiten im Ort, das wünschen sich die Gravenbrucher. Auch wenn es derzeit nicht so aussieht. Im kommenden Jahr um diese Zeit soll das Geschäft bereits geöffnet haben.

Die Gravenbrucher trauen dem Frieden wohl immer noch nicht. Immer wieder stehen Passanten am Bauzaun und haben Bedenken, dass die für das nächste Jahr – so um diese Zeit – geplante Eröffnung des neuen Rewe-Marktes auch gelingen wird.

„Das sieht doch jetzt schon fast ein halbes Jahr so aus, da hat sich doch so gut wie nichts verändert. Wenn das so weiter geht, steht das Ding in zwei Jahren noch nicht“, meint ein Gravenbrucher zu seiner Partnerin. Gerade ältere Menschen, wie jene beiden, hoffen auf eine baldige Möglichkeit, mehr als bisher im Netto-Markt in Gravenbruch einkaufen zu können. Der Investor, Metin Altuntas aus der Nähe von Wetzlar, und auch Rewe-Expansionsleiter Axel Kittler, sind da anderer Meinung. „Wir haben den Eröffnungstermin voll im Blick und wollen, auch aus geschäftlicher Sicht, das Weihnachtsgeschäft im kommenden Jahr mitnehmen“, hatte Kittler erst kürzlich noch einmal betont.

Aus seiner langjährigen Erfahrung heraus sei eine Bauzeit von einem Jahr für einen Rewe-Markt in dieser Größe ganz normal. „

Das Konzept steht

. Es wird zwar noch kleinere Anpassungen geben, aber ich sehe da kein Problem“, hatte Kittler auch vielen Gravenbruchern beim Info-Termin unter den Forsthaus-Arkaden erklärt.

Anfang Juli gab es den symbolischen Spatenstich mit dem Bauherrn, Rewe-Vertretern und Neu-Isenburgs Bürgermeister Herbert Hunkel, der sich seit der Schließung des Tengelmann Marktes an gleicher Stelle vor sechs Jahren intensiv um eine Wiederbelebung bemüht hatte. Von da an erhofften sich die Gravenbrucher, dass es mit Volldampf weiter gehen würde, doch von reger Bautätigkeit war kaum etwas zu sehen.

Dies erklärt nun Axel Kittler, zuständiger Expansionsleiter bei Rewe: „Ich habe mit dem Bauherrn heute nochmals Rücksprache gehalten und dieser hat mir erklärt, dass es zunächst gilt, die Tiefgarage, gemäß den Auflagen des zuständigen Kreisbauamtes, statisch zu ertüchtigen.“ Es nütze ja nichts, dass man oben die ersten Wände aufstellt und wenn dann die Decke einstürzt, erkennt, dass man doch erst besser in der Tiefgarage begonnen hätte, so Kittler.

Von den aufwendigen Arbeiten im Untergrund ist oben für die Passanten wenig zu sehen gewesen. Doch jetzt soll es auch überirdisch – für alle sichtbar – deutlich schneller vorangehen. „Das Bauunternehmen wird jetzt wohl noch eine Schippe drauflegen müssen, damit der Zeitplan auch eingehalten wird“, betonte der Rewe-Expansionsleiter.

Wer aufmerksam an der Baustelle vorbei geht, der kann erkennen, dass die Eisenbieger dabei sind, die Stahlgeflechte für die Bewehrung der tragenden Stützen zu flechten. Die Teile für die Verschalung sind auch gebracht worden.

(lp)

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