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Sie dominieren die Bühne bei ?Der wahre Jakob?: Mathias Münch (von links), Thorsten Wszolek und Corinna Weiß.

Mund Art Theater

Schmankerl und Schenkelklopfer auf Hessisch

Ein Vierteljahrhundert wird eines der beliebtesten Mundart-Ensemble der Region alt – und will es mit einem Klassiker zu Beginn der Spielzeit gleich richtig krachen lassen. Doch auch die anderen Stücke versprechen beste Unterhaltung.

Es ist bereits guter Brauch beim Mund Art Theater (M.A.T.) in der Hugenottenstadt: Die Spielzeit beginnt mit einer Comedy – also einem Schenkelklopfer für die ganze Familie zum Kaputtlachen. Da das M.A.T. 25-jähriges Bestehen feiert, wird eines der größten Erfolge neu aufgelegt: „Der wahre Jakob“ aus der bewährten Feder des Erfolgs-Autoren-Duos Franz Arnold und Ernst Bach.

„Die spanische Fliege“ (1996 und 2012), „Der schwebende Jungfrau“ (2005 und 2014), „Der kühne Schwimmer“ (2007), „Die vertagte Hochzeitsnacht“ (2008), „Der keusche Lebemann“ (2009), „Stöpsel“ (2010) und „Das Mädchen aus dem Fahrstuhl“ (2011) zeigen die lange Tradition von Arnold-Bach-Stücken beim M.A.T.

Im Herbst 2004, also vor 14 Jahren, brillierten Thorsten Wszolek, Mathias Münch und Corinna Weiß bereits in den Hauptrollen, die sie nun neu gestalten. Am Samstag, 27. Oktober, um 19.30 Uhr, und am Sonntag, 28. Oktober, um 18 Uhr, startet die 25. Saison 2018 – 2019 mit „Der wahre Jakob“.

Das biedere, stockkonservative Schöllkrippen in Bayern in den wilden 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts: Der komplette Familien-Clan rund um Stadtrat Anton Struwwel (Thorsten Wszolek) prägt den Vorstand des Vereins zur „Wiederaufrichtung gefallener Mädchen“. Zusammen mit seinem ergebenen Handlanger Böcklein (Mathias Münch) reist er nach Frankfurt am Main, um am diesjährigen Sittlichkeitskongress teilzunehmen.

In der Großstadt angekommen beschließt Struwwel allerdings, Böcklein alleine auf den Kongress zu schicken und selbst ins Varieté zu gehen. Dort trifft er auf die junge Tänzerin Yvette (Corinna Weiß). Dass er es hierbei mit seiner eigenen Stieftochter zu tun hat, ahnt er nicht.

Zurück im heimischen Schöllkrippen werden Struwwel und Böcklein nun von ihrem Frankfurt-Trip eingeholt. Struwwel bekommt überraschend Besuch seiner Verehrerin Yvette, Böcklein muss den Griff in die Vereinskasse gestehen, und Struwwels richtige Tochter Lotte (Alina Gasser) ist wegen einer Liebschaft aus dem Mädchenstift geflogen.

Das Stück beschreibt das Mundart-Ensemble als „absolutes Muss für Moralisten und alle, die gerne aus purer Schadenfreude lachen“. Es spielen außerdem: Gisela Wolf, Thorsten Klees, Horst Becker, Reinhard Achilles, Finn Gardenier, Stefanie Hehn und Paul Anger.

Tickets gibt es für 17 bis 22 Euro inklusive Gebühren bei allen bekannten Vorverkaufsstellen, telefonisch unter (0 69) 1 34 04 00 oder online unter www.mund-art-theater.de, wo unter anderem auch weitere Infos zur Veranstaltung zu finden sind.

Ebenfalls im Vorverkauf sind „En Bembel voll Christmas“ (21. und 22. Dezember) mit Thorsten Wszolek und Andi Ost, das Neujahrskonzert des Mainhatten Pops Orchesters (6. Januar 2019), „En Bembel voll Spaß – 25 Jahre M.A.T.“ (22. und 23. März 2019) mit Margit Sponheimer, „Rendezvous im Palmengarten – Open Air auf dem Rosenauplatz“ (26. und 27. Juni 2019) mit Sponheimer und „2nd Night of the Pops – Jubiläumskonzert 25 Jahre M.A.T.“ mit den Mainhatten Pops Open Air auf dem Rosenauplatz (29. Juni 2019).

(red)

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