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Open Doors

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Die Stadt lockt mit Kultur

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Kulturell hat die Hugenottenstadt auch 2018 wieder einiges zu bieten. Neben den bewährten Veranstaltungen wie „Open Doors“ werden im Juni erstmals auf dem Rosenauplatz Open-Air-Festspiele angeboten.

Die Fachbereiche Hugenottenhalle, Kulturbüro, Sport und Freizeit, sowie Stadtbibliothek hatten am Montag zu ihrer traditionellen Jahrespressekonferenz eingeladen. Sport- und Kulturdezernent Theo Wershoven, der für alle diese Bereiche verantwortlich zeichnet, gab einen kurzen Rückblick und schaute auch schon mal auf künftige Herausforderungen. Hier stand vor allem das Projekt Sanierung Hugenottenhalle und Stadtbibliothek im Vordergrund.

„Wir sind froh, dass nach dem langen Hin und Her endlich die Sanierung der Laufbahn im Sportpark auf den Weg gebracht werden konnte“, sagte Theo Wershoven zur größten Investition auf dem sportlichen Gebiet in diesem Jahr.

Besucherrekord

Die Bilanz der Bibliothek, mit den Zweigstellen im Westend, in Gravenbruch und Zeppelinheim, erzielte im vergangenen Jahr mit 163 544 Besuchern einen absoluten Rekord. „Das sind rund zehn Prozent mehr als im Vorjahr und somit mehr als wir jemals verbucht haben“, zog Jutta Duchmann, Leiterin der Stadtbibliothek, Bilanz. Einen großen Anteil an diesem Erfolg hatte die 2016 neu eröffnete Stadtteilbibliothek in Gravenbruch, die im vergangenen Jahr allein mehr als 24 000 Besucher verbuchen konnte. „Nur bei den Erwachsenen könnte noch so mancher die Hemmschwelle des Schulhofes überwinden und in die Bibliothek kommen“, verwies Duchmann auf einen möglichen Hinderungsgrund.

Die Ausleihen insgesamt entwickelten sich ebenfalls positiv und konnten mit 492 412 ebenfalls ein Plus von vier Prozent gegenüber 2016 erzielen.

Das neue Jahr fing ebenfalls gut an, denn zum Neujahrsempfang mit dem Schriftsteller Jan Seghers kamen beachtliche 380 Besucher in die Hugenottenhalle. Am 15. April wird es erstmals die Aktion „Ein Sonntag wie im Bilderbuch“ mit Markus Orths geben. „Wir werden einen Kinderbuchsonntag für die ganze Familie organisieren, in vielen kuscheligen Ecken wird vorgelesen, oder Familien können dort mit ihren Kindern in den Bilderbücher, blättern“, kündigte Jutta Duchmann an.

Auch was den Besuch der Museen angeht, war die Entwicklung weiter positiv. Das Zeppelin-Museum kratzte mit 5104 Besuchern am Rekord, im Haus zum Löwen waren es 4502 Besucher. „In beiden Häusern hat sich die Zahl der Führungen verdoppelt“, bestätigte Museumsleiter Christian Kunz.

Steigerung der Einnahmen

Mittlerweile gibt es auch einen neuen Museumsführer, die Ausgabe in englischer Sprache soll folgen – und vielleicht auch eine weitere in französischer Sprache. Das Experiment „zahle was du willst“ hat sich nicht nur bewährt, sondern sogar zu einer

Steigerung der Einnahmen

geführt.

Im Programm der Stadtbelebung soll es neben den bewährten Veranstaltungen ebenfalls Neuerungen geben. „Erstmals werden auf dem Rosenauplatz im Juni Open-Air-Festspiele stattfinden“, bestätigte Thomas Leber. Das Neu-Isenburger Mundartensemble um Thorsten Wszolek wird am 7. Juni die hessische Lokalposse den „Datterich“ aufführen. Am 9. Juni folgt dann ein Sinfoniekonzert des Mainhatten Pops Orchesters unter dem Titel „First Night of the Proms“.

Das Musikspektakel „Open Doors“ soll mittels freiwillig zu erwerbender Buttons, die für fünf Euro verkauft werden, eine finanzielle Unterstützung erfahren. Der städtische Beitrag ist auf 67 500 Euro gedeckelt. „Aber wir wollen daran festhalten, auch in Zukunft für ein Wochenende die Musikhauptstadt Hessens zu sein“, betonte Theo Wershoven.

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