Forum zur Förderung von Kunst und Kultur

FFK stellt Stadtfotograf vor

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Das Forum zur Förderung von Kunst und Kultur bilanzierte ein positives Jahr 2016. Auch in diesem Jahr gibt es einige kulturelle Höhepunkte. Zudem wurde der neue Stadtfotograf, Alexander Jungmann, vorgestellt, der sich besonders dem Vereinsleben widmen möchte.

Als „ermutigend“ bezeichnete der Vorsitzende des Neu-Isenburger Forums zur Förderung von Kunst und Kultur (FFK), Oliver Quilling, die Bilanz des Jahres 2016. Dies betreffe nicht nur die Resonanz auf die verschiedenen Veranstaltungen, sondern insbesondere auch die finanzielle Situation. Den größten Anteil daran hat die Sparte Kunstbühne, für deren künstlerische Leitung Miruna Costa verantwortlich zeichnet.

„Der Umzug vom Löwenkeller in den Treffpunkt war ein genialer Zug“, beschrieb Quilling die bisher gemachten Erfahrungen. Nick Timm, Edith Reitz und Miruna Costa hatten den Erfolgsdeal eingefädelt und für einen wahren Besucher-Boom gesorgt. Alle bisherigen Veranstaltungen waren dort ausverkauft.

In seinem Jahresrückblick bei der Jahreshauptversammlung des FFK im Restaurant Tonino verwies Quilling auf die zwölf Veranstaltungen des Forums, bei denen im Schnitt rund 100 Besucher kamen. Nicht eingeschlossen sind hier die drei ausverkauften Veranstaltungen der FFK-Fachsparte „Kunstbühne“ im letzten Quartal des vergangenen Jahres.

„Dieser Erfolg ist dem besonderen Glücksfall zu verdanken, dass die Inhaber der Neu-Isenburger Kultgaststätte ,Zum Treffpunkt’ unserer Kunstbühne über eine kulturelle Kooperation dort ein neues Zuhause geboten haben“, dankte der FFK-Vorsitzende Martina Grossmann und Manfred Ferger vom „Treffer“. Damit sei es gelungen, das ohnehin gute Programm in angemessenen Räumen zu bieten, so Oliver Quilling.

„Kunst ist kein wahlloses Konzept eines harmonischen Miteinanders. Kunst und Kultur sind Mittel, sich gesellschaftliche Realität anzueignen, zu bearbeiten und zu eigenen Positionen zu finden“, hob der FFK-Vorsitzende hervor. Mit Blick auf das abgelaufene Jahr bestätige sich wieder einmal: Nichts ist beständiger als der Wandel. „Dies gilt insbesondere für den kulturellen Sektor, wenn er erfolgreich sein und kunstinteressierte Bürger sowie Kunstschaffende erreichen will“, so Oliver Quilling.

Dafür stehen unter anderem die „Moments musicaux“ um Thomas Peter-Horas, zu denen das Forum im vergangenen Sommer erstmals auf dem Marktplatz im Alten Ort eingeladen hatte. „Die positive Aufnahme der ,Moments musicaux’ hat uns bewogen, auch für 2017 diese Reihe wieder in unser Programm aufzunehmen“, verwies Quilling auf derartige Veranstaltungen im August und September.

Die Reihe der FFK-Veranstaltungen für 2017 beginnt bereits am 28. April, dann zeigt Thomas Blankenhorn, der Stadtfotograf 2016, seine Ansichten zu und über Neu-Isenburg. Er wollte insbesondere Neu-Isenburger Persönlichkeiten porträtieren. Am 19. Mai geht es dann weiter mit der schon zur guten Tradition gewordenen Veranstaltung in der Trauerhalle des Waldfriedhofs.

Den beliebten „Musikstern“ wollte Organisator Thomas Peter-Horas eigentlich nicht mehr veranstalten. „Ich habe Stühle hin und wieder zurück geschleppt, die Technik samt Bühne noch aufgebaut – und dies alles ziemlich alleine“, bemängelte er die fehlende Unterstützung. Nun erhielt er die Zusicherung auf Unterstützung, damit es in 2017 den 13. Musikstern geben kann.

Florian Piehl hat sein Amt als Sprecher der FFK-Künstler und Organisator des monatlichen Treffens aus beruflichen Gründen niedergelegt. Damit entfällt auch der „Versammlungsraum“, sein Atelier im Atelierhaus K39. Als dies Wolfgang Kuhn erfuhr, nahm er sofort Kontakt mit der Humanistischen Gesellschaft Neu-Isenburg auf und konnte bei der Versammlung berichten, dass die Räume für das monatliche Künstlertreffen zur Verfügung stünden. Dafür gab es dann großen Dankesapplaus.

Vorgestellt wurde bei der FFK-Jahresversammlung auch der neue Stadtfotograf 2017. Aus den sechs Bewerbungen ging der seit geraumer Zeit in Neu-Isenburg lebende Alexander Jungmann hervor. Der gelernte Kartograph und Kaufmann verfügt, auch dank seiner langjährigen Tätigkeit als Fachberater und Trainer für einen namhaften Kamera- und Druckerhersteller, über ein breitgefächertes Leistungsspektrum und bezeichnet sich ganz bescheiden als „Werbeagentur auf zwei Beinen“. Fotos, Webseiten, Social-Media-Betreuung, Plakate, Broschüren, Visitenkarten, Anfahrtspläne, Grafiken, Logos, Werbevideos, Promotion-Aktionen, Kampagnenbetreuung bietet Jungmann alles aus einer Hand.

Der 43-Jährige will sich mit seinem Auftrag als Stadtfotograf insbesondere den Vereinen widmen. „Es geht mir nicht nur um schöne Feste und Veranstaltungen, die von den Vereinen organisiert werden, ich will mich dem Vereinsleben und seinen Angeboten widmen“, beschreibt der Stadtfotograf 2017 seine Aufgabenstellung.

Das gesamte Jahrersprogramm und weitere Infos zum FFK gibt es im Internet unter .

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