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Straßensatzung schreibt vor: Vor der eigenen Haustür kehren

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Vor der eigenen Haustür müssen die Eigentümer beziehungsweise Mieter selbst sauber machen.
Vor der eigenen Haustür müssen die Eigentümer beziehungsweise Mieter selbst sauber machen. © Irina Drazowa-Fischer (9987237)

Hauseigentümer müssen samstags ihre Straße kehren. Bis 19.30 Uhr sollte alles reinlich aussehen. Das schreibt die Straßensatzung vor.

Die Mitarbeiter des Dienstleistungsbetriebs (DLB) Dreieich und Neu-Isenburg sorgen für ein sauberes Stadtbild auf öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen – vor der eigenen Haustür, haben die Eigentümer beziehungsweise die Mieter für Ordnung zu sorgen. Welche Arbeiten in welchem Umfang dies genau umfasst, regelt die Straßenreinigungssatzung der Stadt Neu-Isenburg.

„Samstags ist Kehrtag“ – dieser Brauch scheint zusehends in Vergessenheit zu geraten. Aber die Straßenreinigungssatzung der Stadt schreibt dies sogar vor. Bis spätestens 19.30 Uhr muss gekehrt sein. Unabhängig davon sollten die Straßen jedoch regelmäßig gekehrt werden. Nach der Straßenreingungssatzung müssen sie gekehrt werden, sobald besondere Umstände (plötzliche oder den normalen Rahmen übersteigende Verschmutzungen) ein unverzügliches Reinigen notwendig machen. Allerdings müssen die Ordnungspolizeibeamten in Neu-Isenburg nur selten einschreiten, die meisten Bürger tragen auch im eigenen Interesse zu einem schönen und sauberen Straßenbild bei. „Nur vereinzelt erhalten wir Beschwerden, denen wir entsprechend nachgehen“, betont Erster Stadtrat Stefan Schmitt.

Gehwege, Straßenrinnen sowie die Straßen bis zur Mitte der Fahrbahn sind regelmäßig zu reinigen. Dazu gehört auch die Beseitigung aller nicht auf die Straße und Wege gehörenden Gegenstände, insbesondere sind Gras, Unkraut, Laub, Kehricht, Schlamm und sonstiger Unrat jeglicher Art zu entfernen. Der Straßenkehricht ist sofort ordnungsgemäß zu beseitigen. Er darf nicht in die Straßensinkkästen (Gullys), sonstige Entwässerungsanlagen oder in öffentliche Papierkörbe geschüttet werden. Grünabfälle (Laub, Astwerk oder Gras) dürfen nicht im Wald entsorgt werden, sie können kostenlos zu den Öffnungszeiten des Wertstoffhofes beim DLB in der Offenbacher Straße 174 abgegeben werden. In Zeppelinheim stehen Grünschnittsammelboxen zur Verfügung.

Insbesondere im Frühsommer, wenn alles grünt und blüht, haben die Grundstückseigentümer darauf zu achten, dass Zweige und Äste, die in den Gehweg hineinragen, bis zur Grundstücksgrenze zurückgeschnitten werden. Insbesondere dann, wenn Fußgänger oder Radfahrer beeinträchtigt oder sogar gefährdet werden. Auch dürfen Verkehrszeichen beziehungsweise Verkehrssignalanlagen nicht verdeckt werden.

(red)

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