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Viel los im Garten der Tagesmütterzentrale, die zum Tag der offenen Tür eingeladen hatte. Marlis Otto (Mitte), die Mutter der Tagesmütterzentrale, begrüßte unter anderem Stadtverordnetenvorsteherin Christine Wagner (links daneben) und Ersten Stadtrat Stefan Schmitt (links).

Arbeit vorgestellt

Tagesmütterzentrale sorgt für eine gute Kinderbetreuung

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Beim Tag der offenen Tür in der Tagesmütterzentrale konnten sich die Besucher die neu gestrichenen Räume und auch neue Möbel anschauen. Auch über die Arbeit der Einrichtung war einiges zu erfahren.

In der Tagesmütterzentrale in Neu-Isenburg läutet das Telefon. Am anderen Ende ein besorgter Vater: „Meine Frau ist erkrankt und ich habe einen wichtigen Termin in der Firma. Wo kann ich für zwei oder drei Tage mein Kind betreuen lassen?“ Elvine Eggebrecht verspricht schnelle Hilfe und macht sich auf die Suche nach freien Betreuungskapazitäten bei den 35 Tagesmüttern, die bei der Tagesmütterzentrale Neu-Isenburg unter Vertrag stehen – und ein Vater ist auch darunter. Eine halbe Stunde später hat sie die erhoffte frohe Botschaft für den besorgten Vater.

„Solche Probleme sind eigentlich keine für uns, aber es gibt auch wirklich große Herausforderungen“, betont Elvine Eggebrecht. So verweist die Pädagogische Fachberaterin im Hause der Tagesmütterzentrale auf die Wünsche von neu in die Hugenottenstadt gezogenen Familien, die keinen U3-Platz mehr erhalten haben – zumindest nicht so schnell. „Aber es kann ja auch mal eine Tagesmutter, die drei oder vier Kinder betreut, selbst krank werden, dann ist ein gutes Netzwerk wirklich von Vorteil“, schildert Eggebrecht Probleme, die eine schnelle Lösung erfordern.

Auf der anderen Seite des hilfreichen Netzwerks Tagesmütterzentrale steht Liane Enger. Die 69-Jährige ist seit zwölf Jahren als „Kinderfrau“ im Einsatz – sie geht direkt zu den Familien, die ihre Kinder möglichst in der gewohnten Umgebung betreut wissen wollen. „Hier muss man flexibel sein, so wie es die Situation erfordert – und die kann sich schon mal ändern“, beschreibt Lina Enger die Grundvoraussetzungen. Schon seit 1991 ist Madeleine Herder eine Tagesmutter und betreut Kinder anderer Eltern. „Ich kam wegen meiner Tochter zu dieser Berufung“, erklärt sie. Als sie ihre Tochter betreute, kam sie auf die Idee, noch andere Kinder mit zu betreuen – und so kam sie zur Tagesmütterzentrale.

Da die Vermittlungstätigkeit in der Tagesmütterzentrale auch Freude machen soll, spendierten die Gewobau und die Stadt Neu-Isenburg den Räumen einen neuen „Anstrich“. Diese Neuerungen stellte die Tagesmütterzentrale im Rahmen eines Tags der offenen Tür allen Interessierten vor. „Wir haben einen ganz neuen Fußboden bekommen, alle Wände wurden neu gestrichen, und sogar einiges Möbel wurden ausgetauscht – das sieht jetzt alles viel freundlicher und heller aus“, so Elvine Eggebrecht.

Zu Beginn eines Vertragsverhältnisses wird von der Tagesmütterzentrale eine Wunschanalyse erstellt und den Eltern dann entsprechende Vorschläge unterbreitet. Die Eltern nehmen dann Kontakt mit der vorgeschlagenen Tagesmutter auf und können sich die Räume ansehen und einen persönlichen Eindruck gewinnen, ob die Chemie stimmt. „Ihre Kinder sind verständlicherweise für Eltern das Wichtigste, und so sollte ein ganz besonderes

Vertrauensverhältnis

zur Tagesmutter bestehen, der sie ihre Kinder in Obhut geben“, sagte Elvine Eggebrecht.

Die Tagesmütterzentrale sucht immer noch dringend Bewerber für die erfüllende Tätigkeit als „Tagesmutter oder Tagesvater.

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