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Foul oder nicht? Neu-Isenburgs Patrick Hartmann kommt jedenfalls ins Stolpern, der Griesheimer Jean-Bosco Makengo zeigt aber an: ?Ich habe nichts gemacht!? Sein Trainer Peter Seitel (links auf der Bank) schaut ebenso genau hin wie Kollege Peter Hoffmann (ganz rechts).

Fußball-Hessenliga

„Wir sind durch“

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Das dürfte jetzt wohl reichen für Neu-Isenburg: Die Mannschaft von Trainer Peter Hoffmann gewann ihr „Endspiel“ um den Klassenerhalt gegen den

Schön war es nicht, aber am Ende stand der ersehnte Erfolg: Fußball-Hessenligist Spvgg. Neu-Isenburg setzte sich mit 2:0 (1:0) gegen Viktoria Griesheim durch. Die Gäste bleiben im Jahr 2018 ohne Punktgewinn.

„Wir sind durch, so groß, wie unser Vorsprung jetzt ist. Außerdem gehe ich davon aus, dass wir auch noch denen einen oder anderen Punkt machen“, sagt Neu-Isenburgs erleichterter Trainer Peter Hoffmann nach einer langatmigen Partie, in der Griesheim sogar ein leichtes Chancenplus hatte. „Richtige Großchancen waren aber nicht dabei – insgesamt waren sie vorne zu harmlos und haben auch nicht mit der letzten Konsequenz daran geglaubt, ein Tor zu machen“, so Hoffmann weiter.

Wobei: Fidan Salii war nach einer knappen halben Stunde schon an Neu-Isenburgs Keeper Lazar Kacarevic vorbei, doch der zurückgeeilte Mario Rhein konnte noch vor der Linie klären (30.). Zuvor hatte Kacarevic bereits gegen Samir El Fahfouhy gehalten. Und dann gingen die Gastgeber, die ohne große Gefahr auszustrahlen deutlich mehr Ballbesitz hatten, doch noch in Führung: Julian Cichutek legte auf, Johannes Günther vollendete, wobei Griesheims Schlussmann Rene Blessing das Pech hatte, dass der Ball noch abgefälscht wurde (45.).

Nach der Pause wäre wohl das große Zittern bei Neu-Isenburg losgegangen, hätten die Gäste nur etwas mehr Qualität gehabt. So aber blieb es bei einem Distanzschuss von Salii, der über das Tor ging und einer Flanke von Griesheims auffälligstem Offensivspieler, nach der Patrick Hartmann klären konnte. Und dann mussten in der 86. Minute auch noch die Griesheimer Oliver Schumacher mit „Rot“ (Beleidigung) und Fabian Walter mit „Gelb-Rot“ (Reklamieren) vom Feld. Nun war reichlich Platz für Neu-Isenburger Konter. Einen davon nutzte Marc Züge zum erlösenden 2:0 (89.).

Dass das Spiel seiner Mannschaft nicht unbedingt schön anzusehen war, erklärte Hoffman auch mit den äußeren Umständen: „Es war sehr warm und unser Platz ist im Moment auch etwas uneben. Da ist es schwer, jeden Angriff ordentlich zu Ende zu spielen.“ Dazu komme der Kräfteverschleiß nach einer langen Saison. „Die Liga hat unheimlich Kraft gekostet. Da ist es schon verständlich, dass wir kein überragendes Spiel hingelegt haben.“

(rst)

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