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Lang ist's her: So sah die Commerzbank an der Ecke Offenbacher und Frankfurter Straße im Jahr 1961 aus.

Standort Neu-Isenburg

Bekenntnis der Commerzbank zu einem "wichtigen Standort"

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Neu-Isenburg sei als pulsierende Kommune ein toller Standort für Bankgeschäfte, sagte Hans-Theo Burtscheidt, Niederlassungsleiter der Commerzbank-Zweigstelle Ecke Offenbacher/Frankfurter Straße. Er kündigte an, dass die Bank am Standort Neu-Isenburg noch weiter wachsen wolle.

Neu-Isenburg - Während andere Mitbewerber angesichts der zunehmenden Digitalisierung und des Online-Bankings ihr Filialnetz ausdünnen, bekennt sich die Commerzbank zu ihrem Standort in Neu-Isenburg. Hier kann das Geldinstitut auf eine lange Tradition zurückblicken: Am 20. Mai 1919 eröffnete die Mitteldeutsche Creditbank in der Frankfurter Straße 54 eine Depositenkasse. Zehn Jahre später schloss sich die Mitteldeutsche Creditbank mit der Commerzbank zusammen - und ist heute noch in Isenburg präsent. Das Gebäude wurde zwar im Zweiten Weltkrieg beschädigt, der Geschäftsbetrieb jedoch fortgesetzt.

Anfang der 50er Jahre machte eine günstige Geschäftsentwicklung den Umzug in größere Räumlichkeiten nötig. Im Juni 1952 konnten im wiederaufgebauten Haus Ecke Offenbacher/Frankfurter Straße die neuen Bankräume bezogen werden. Dort ist die 1954 zum Status einer Zweigstelle erhobene Commerzbank-Vertretung noch heute zu finden.

Verbindungen zur Eintracht

Nun feierte die Commerzbank Neu-Isenburg mit einem Festakt im Eintracht-Museum unter den Lettern der Commerzbank Arena Frankfurt ihr 100-jähriges Bestehen. "Wir sind sehr stolz, dass wir diesen Ort für unsere Jubiläumsfeier haben organisieren können", freute sich Oliver Läpple. Der Filialleiter der Commerzbank in der Hugenottenstadt verwies auf viele Verbindungen, insbesondere im fußballerischen Bereich, zwischen Neu-Isenburg und der Frankfurter Eintracht: Es gab nicht nur direkte sportliche Vergleiche auf dem grünen Rasen, sondern ehemalige Spieler der Spielvereinigung 03 wechselten zur Eintracht und avancierten zu herausragenden Fußballern, wie Matthias Thoma, der Leiter des Eintracht-Museums, bestätigte.

Niederlassungsleiter Hans-Theo Burtscheidt wies in seiner Begrüßung darauf hin, dass Neu-Isenburg als pulsierende Kommune ein toller Standort für Bankgeschäfte sei. Er sehe den aktuell herrschenden radikalen Umbruch im Bankenmarkt eher als Chance denn als Risiko. So wolle die Commerzbank auch weiterhin auf gute Beratung, das kostenlose Girokonto und die Vernetzung von Mobile Banking mit persönlicher Beratung vor Ort setzen. "Neu-Isenburg war, ist und bleibt für uns ein wichtiger Standort. Mehr noch: Wir wollen auch hier noch weiter wachsen", so die Botschaft des Niederlassungsleiters.

Anerkennung für Engagement und Standorttreue der Commerzbank in Neu-Isenburg gab es vom Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach, Markus Weinbrenner. Er hob hervor, dass auch die Commerzbank mit dazu beigetragen habe, dass sich Neu-Isenburg zu einem pulsierenden Wirtschaftsstandort entwickelt habe. "Tradition, Verlässlichkeit und der Wandel, sich auf neue Rahmenbedingungen einzustellen, so wie Sie es in ihrer 100-jährigen Geschichte getan haben, sind beste Garanten für eine erfolgreiche Zukunft", betonte er.

10 000 Privatkunden

Die Isenburger Commerzbank-Filiale betreut aktuell knapp 10 000 Privatkunden durch neun Mitarbeiter. Zudem kümmern sich sechs weitere Mitarbeiter um rund 4500 Unternehmerkunden. Eine Besonderheit in der Hugenottenstadt ist, dass sich in der Robert-Koch-Straße 3 das Beratungszentrum des Wealth Managements Darmstadt befindet. Von dort aus betreuen elf Mitarbeiter rund 1000 vermögende Privat- und Unternehmerkunden sowie deren Familien.

In einem Impulsvortrag ging Chris-Oliver Schickentanz, Chefanlagestratege bei der Commerzbank, auf die Investmentstrategie für Privatkunden ein. "Wir und auch Sie haben in den 100 Jahren des Bestehens der Commerzbank viele Ereignisse erfolgreich überstanden."

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