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Start zur 1. Laufstrecke, mit der Nummer 407 der spätere Sieger Tobias Zoller (DSW Darmstadt).

Auf die Plätze, fertig, los

Tobias Zoller gewinnt den Hugenotten-Duathlon

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Sportdezernent Theo Wershoven schickte die Teilnehmer des Hugenotten-Duathlon gestern pünktlich auf die Strecke. Die sportliche Veranstaltung wird immer beliebter.

Eine neue Ausrichter-Kombination, aber dieselben Sieger wie im Vorjahr. Das sind die Schlaglichter des 12. Hugenotten-Duathlon, der gestern in Neu-Isenburg über die Bühne ging. Was die Erfolgsbilanz der bisherigen elf Veranstaltungen aufwies, standen die Zeichen nach dem 11. Hugenotten-Duathlon für eine Fortführung recht gut. Dann gab es „interne Meinungsverschiedenheiten“, wie es offiziell zwischen den bisherigen Ausrichtern, dem RadTeam Neu-Isenburg und dem Lauftreff Neu-Isenburg, hieß. Sie trennten sich einvernehmlich und fanden in der Jugend der Handballspielgemeinschaft (HSG) Isenburg/Zeppelinheim einen adäquaten Partner.

„Wir hätten es wohl auch alleine geschafft, aber es wäre uns schwer gefallen“, erklärte Rolf Feldmann, langjähriger Vorsitzender des RadTeam Neu-Isenburg und jetzt für die Pressearbeit zuständig. Aber auch beim Fachbereich Sport der Stadt Neu-Isenburg, die als Kooperationspartner mit dabei ist, war man erleichtert, als die Zusammenarbeit mit der HSG Isenburg/Zeppelinheim bekannt wurde.

„Die Veranstaltung unterliegt den strengen Regeln des Hessischen Turnverbands, da können wir nicht jeden an bestimmten Stellen einsetzen“, erklärte RadTeam-Vorsitzender Hans Hermann Theis. So übernahm das RadTeam die Schlüsselpositionen beim Start, im Stadion und beim Zieleinlauf, die jugendlichen Handballer waren willkommene Helfer auf der Strecke, um den Teilnehmern die richtigen Wege zu zeigen.

„Wenn die zwei-, dreimal den Ablauf mitgemacht haben, dann sind sie auch fit für andere Aufgaben“, sieht Theiß der Kooperation recht optimistisch ins Auge. Freilich erhält die Jugendabteilung der HSG Isenburg/Zeppelinheim ihren vereinbarten Anteil am Erlös. „Geld können wir immer gebrauchen, aber hier haben wir auch eine sinnvolle Aufgabe, wo wir uns außerhalb der Halle einbringen können“, befürwortet auch HSG-Jugendleiterin Katrin Leukroth die Zusammenarbeit.

Aufgrund der recht stabilen Wetterlage erreichten die Voranmeldungen schon einen neuen Rekord, insbesondere bei den Staffeln scheint der Hugenotten-Duathlon immer beliebter zu werden. „Wir hatten bei den Staffeln 50 Voranmeldungen und es kamen noch einmal 18 heute dazu, das ist eine schöne Bilanz“, verwies Hans-Hermann Theis auf die steigende Beliebtheit dieses Wettbewerbs. Aber auch die Zahl der Einzelstarter legte zu, so dass insgesamt hier nahezu 400 Teilnehmer zu verzeichnen waren.

Erstmals dabei war Ernst Ludwig Hammann von den „Drahteseln Lützellinden“, der gleich ein ganzes Team mitgebracht hatte. „Wir haben die Strecke noch nicht gesehen, aber so wie das hier im Stadion abläuft, ist das schon mal beeindruckend“, meinte der 60-Jährige, der seinen ersten Duathlon absolvierte. Der 43-jährige Timo Büttner meinte: „Ich lasse meine Frau Tina rennen und Radfahren, heute schaue ich nur mal zu.“

Vivien Wohler von den „Passhelden“ aus Sindlingen wäre auch gerne gestartet, doch sie hatte sich kürzlich einen komplizierten Bruch an der Hand zugezogen. „Gut, dass ich heute nur unser Team supporte, denn bei der Herfahrt mit dem Rad habe ich mich etwas verfranzt und wäre wohl zu spät zum Start gekommen“, so die Triathletin vom KCR Sindlingen. Kurz vor dem Start kam Loretta Theis von ihrer Kontrolltour zurück und meldete „alle sind auf ihrem Posten“.

Sportdezernent Theo Wershoven schickte mit einem Pistolenschuss die Teilnehmer pünktlich auf die Strecke. Zunächst galt es eine Laufstrecke von 4,5 Kilometer zurückzulegen, dann auf die 20 Kilometer lange Radstrecke zu wechseln und als Abschluss nochmals einen 4-Kilometer-Kauf zu bewältigen. Besser hatten es da die Staffelteilnehmer, hier brauchte ein Starter nur zu laufen oder nur Rad zu fahren.

Als schnellster aller männlichen Starter kam, wie im Vorjahr, Tobias Zoller vom DSW Darmstadt ins Ziel, schnellste Frau war einmal mehr die Neu-Isenburgerin Alexandra Rechel – sie gewann zum 8. Mal.

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