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Von diesem Ofen ging der Wohnungsbrand in der Wohnung in Arfurt aus.

Feuerwehreinsatz in Arfurt

Wohnungsbrand: Frau zündet Holzofen an - kurz darauf muss sie mit ihrem Sohn ins Freie flüchten

In Arfurt musste am Mittwochabend die Feuerwehr zu einem Wohnungsbrand anrücken.

Beim Brand eines Wohnhauses am Mittwochabend in Arfurt ist ein Schaden von 30 000 Euro entstanden; das Haus ist derzeit unbewohnbar. Dies teilte die Polizei gestern mit. Die Mutter ist bei Verwandten untergekommen. Die Stadt Runkel stehe zur Verfügung, wenn Hilfe benötigt werde, so Bürgermeister Friedhelm Bender. Auch die Arfurter Dorfgemeinschaft wolle helfen: Derzeit gebe es Überlegungen, ein Spendenkonto einzurichten.

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37-Jährige zündet Holzofen an

Geklärt ist zwischenzeitlich auch die Brandursache: Die 37-jährige Bewohnerin entzündete am späten Nachmittag einen Holz- und Kohleofen im Erdgeschoss und ließ das Feuer unbeaufsichtigt brennen. Wenige Minuten später bemerkte sie starken Qualm im ganzen Haus. Sie packte ihren zweijährigen Sohn und lief auf die Straße. Derweil breitete sich das Feuer laut Polizei in Flur und Küche aus. Der Brand wurde von Feuerwehrkräften der Stadt Runkel gelöscht. Mutter und Sohn wurden wegen des Verdachts auf Rauchgasvergiftung per Hubschrauber ins Uniklinikum Mainz eingeliefert.

(red)

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