Das alte Fachwerkhaus in der Bächelsgasse soll mit Hilfe der Fördermittel von 250 000 Euro wieder schön gemacht werden.
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Das alte Fachwerkhaus in der Bächelsgasse soll mit Hilfe der Fördermittel von 250 000 Euro wieder schön gemacht werden.

Denkmalschutz

Bad Camberg: 250 000 Euro für das Fachwerkhaus in der Bächelsgasse 1

Investition in heimische Kulturgüter

Bad Camberg -Das "Fachwerkhaus in der Bächelsgasse 1" in Bad Camberg erhält eine Bundesförderung in Höhe von 250 000 Euro aus dem Denkmalschutzsonderprogramm des Bundes. Die Mittel für die vorgesehenen denkmalpflegerischen Maßnahmen des Fachwerkhauses hat der Haushaltsausschuss des Bundestags nun freigegeben. Dies teilt der CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch mit.

"Das Fachwerkhaus ist eine wahre Bereicherung für Bad Camberg. Der liebevoll verputzte Sichtfachwerkbau wurde um 1706 als Küster- oder Glöcknerhaus erbaut und liegt nahe der katholischen Kirche Sankt Peter und Paul in ruhiger, aber trotzdem zentraler Altstadtlage. Es ist immer besonders schön zu hören, wenn ein wertvolles Zeugnis der Handwerkskunst aus der Heimat gefördert wird. Besonders beim Denkmalschutz wird deutlich, dass es sich bei Kulturinvestitionen um Zukunftsinvestitionen handelt", freut sich Klaus-Peter Willsch.

Auch Martin Rabanus, Mitglied des Deutschen Bundestages sowie Sprecher für Kultur und Medien der SPD-Bundestagsfraktion, drückt seine Freude über die Förderung aus. In enger Abstimmung mit Bürgermeister Jens-Peter Vogel (SPD) und den Eigentümern des Hauses habe er sich bis zuletzt für die Bewilligung der Bundesförderung eingesetzt. "Ich freue mich außerordentlich, dass der Haushaltsausschuss dem Vorschlag für das Vorhaben in Bad Camberg gefolgt ist." Die 250 000 Euro für die Sanierung des Fachwerkhauses seien gut angelegt.

"Die rückwärtige Außenwand des Hauses, das durch seine markanten Geschossüberstände sofort ins Auge fällt, besteht aus einem Stück Stadtmauer, was die Restaurierung einerseits aufwendig und teuer macht. Andererseits ist uns als Stadt besonders daran gelegen, dass solch historisch wertvolle Zeugnisse unserer Geschichte erhalten werden", freut sich auch Bürgermeister Vogel über die Förderung aus Berlin.

"Martin Rabanus ist eine wirklich starke Stimme für unsere Region. Gerade wenn es um Denkmal- und Kulturförderung geht, gelingt es ihm immer wieder, wichtige Impulse zu setzen und finanzielle Unterstützung zu mobilisieren", so der Bürgermeister.

"Mir ist es besonders wichtig, dass Kulturförderung - und dazu zählt auch der Denkmalschutz - in ländlichen Regionen ankommt. Gerade außerhalb der Metropolen gibt es Schätze, die es zu bewahren gilt und die die kulturelle Vielfalt in unserem Land ausmachen. Durch gezielte Förderung kann es gelingen, alte Häuser zu neuem Leben zu erwecken und die Attraktivität unserer Altstädte zu steigern", so Rabanus. oh

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