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Die Firma Brita wird sich im Bad Camberger Gewerbegebiet oberhalb des Hagebaumarktes ansiedeln. Foto: Petra Hackert

45 Millionen Euro

Firma Brita kommt mit hochmoderner Fertigung nach Bad Camberg

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Für Brita, weltweit führender Experte auf dem Gebiet der Trinkwasseroptimierung, ist es das größte Investitionsprojekt der Firmengeschichte. So bezeichnete Pressesprecherin Dr. Sabine Rohlff gestern die Vorhaben, die gleich mehrere Unternehmensstandorte betreffen: In Bad Camberg sollen im Gewerbegebiet nahe der A 3 eine hochmoderne Fertigung mit den dazu erforderlichen Büros und rund 100 Arbeitsplätzen entstehen. Für die Verwaltung wird der Hauptsitz in Taunusstein-Neuhof nach Süden so erweitert, dass es Raum für 400 zusätzliche Arbeitsplätze gibt. Dadurch sollen auch die vorübergehend im Zircon Tower in Wiesbaden tätigen Mitarbeiter 2020 wieder auf den Brita-Campus in Taunusstein zurückkehren können.

Für Brita, weltweit führender Experte auf dem Gebiet der Trinkwasseroptimierung, ist es das größte Investitionsprojekt der Firmengeschichte. So bezeichnete Pressesprecherin Dr. Sabine Rohlff gestern die Vorhaben, die gleich mehrere Unternehmensstandorte betreffen: In Bad Camberg sollen im Gewerbegebiet nahe der A 3 eine hochmoderne Fertigung mit den dazu erforderlichen Büros und rund 100 Arbeitsplätzen entstehen. Für die Verwaltung wird der Hauptsitz in Taunusstein-Neuhof nach Süden so erweitert, dass es Raum für 400 zusätzliche Arbeitsplätze gibt. Dadurch sollen auch die vorübergehend im Zircon Tower in Wiesbaden tätigen Mitarbeiter 2020 wieder auf den Brita-Campus in Taunusstein zurückkehren können.

Nicht umgesetzt wird der Bau eines Logistikzentrums in Bad Camberg, das geplante Hochregallager. Aus betrieblichen Gründen wird derzeit darauf verzichtet. Dahinter steckt die Entwicklung eines neuen Produkts, das früher als geplant Marktreife erlangen wird, erläutert die Pressesprecherin. Aus diesem Grund habe die Fertigstellung der neuen Produktionsstätte Priorität. Für das derzeitige Lager in Frankfurt bestehe noch ein Vertrag für die nächsten beiden Jahre.

Noch nicht unterzeichnet ist der Kaufvertrag für das Gelände in Bad Camberg, aber hier hofft das Unternehmen, bald handelseinig zu werden. Wie bereits berichtet, hat die Stadtverordnetenversammlung dem beabsichtigten Ankauf der Flächen, die sich nicht in städtischem Besitz befinden, bereits Ende des vergangenen Jahres zugestimmt. Die Kurstadt wird sie dann weiter an Brita veräußern. Derzeit laufe der Architektenwettbewerb für den Verwaltungsbau in Taunusstein, erläutert Brita-Pressesprecherin Dr. Rohlff. Das Projekt sei nun offiziell gestartet. Man hoffe in Bad Camberg auf einen ersten Spatenstich im Spätsommer, so dass die Produktion Ende 2019/Anfang 2020 aufgenommen werden könne. Ein hervorragendes Projekt, das sehr gut zu Bad Camberg passe, wertet der dortige Bürgermeister Jens-Peter Vogel (SPD).

„Dieses Vorhaben hat für uns gleich in mehrfacher Hinsicht große Bedeutung“, führt Markus Hankammer als Chief Executive Officer der BRITA Gruppe aus. „Mit dem Ausbau tragen wir unserem kontinuierlichen Wachstum über neue Produkte und Technologien und internationale Märkte Rechnung. Neben der notwendigen Anpassung an die heute absehbaren Bedarfe für die Zukunft geht es schließlich auch darum, unseren hessischen Standort nachhaltig zukunftssicher zu machen, indem wir möglichst vorausschauend handeln. Die Baumaßnahmen sind außerdem sehr umfangreich und müssen so geplant und durchgeführt werden, dass wir auf keinen Fall unseren stabilen und erfolgreichen Betrieb beeinträchtigen.“

„Wir wollen und müssen aus der Fläche in Bad Camberg angesichts unseres sich rasant entwickelnden Platzbedarfs den größtmöglichen Nutzen ziehen und Zukunftssicherung für unser Herzstück, unsere Produktion, unter allen Umständen gewährleisten“, ergänzt Britas Chief Technical Officer Dr. Hilmar Walde.

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