Verkehrsminister Andreas Scheuer (links) bei der virtuellen Übergabe mit den heimischen Bundestagsabgeordneten (oben, von links) Klaus-Peter Willsch, Martin Rabanus und Markus Koob.
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Verkehrsminister Andreas Scheuer (links) bei der virtuellen Übergabe mit den heimischen Bundestagsabgeordneten (oben, von links) Klaus-Peter Willsch, Martin Rabanus und Markus Koob.

Investition in die Zukunft

2,8 Millionen Euro für den Breitbandausbau

Unterversorgte Adressen in Brechen, Bad Camberg, Hünfelden, Runkel und Selters sollen profitieren.

Bad Camberg -Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur fördert den Breitbandausbau im Landkreis Limburg-Weilburg mit einer Summe von 2,8 Millionen Euro. Bei der digitalen Übergabe des Zuwendungsbescheids bon Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) waren gestern die heimischen Bundestagsabgeordneten Markus Koob und Klaus-Peter Willsch (beide CDU) sowie Martin Rabanus (SPD) dabei. Bei dem Projekt investiert der Landkreis antragsgemäß in die Erschließung von unterversorgten Adressen in Brechen, Bad Camberg, Hünfelden, Runkel und Selters.

"Das sind außerordentlich gute Nachrichten für unsere Region", freut sich Willsch. "Als Wirtschaftspolitiker ist es ist mir ein besonderes Anliegen, dass wir auch in unserer schönen Heimat eine leistungsfähige Breitbandinfrastruktur zur Verfügung stellen, damit unsere Unternehmen konkurrenzfähig bleiben. Auch die Schulen und Privatleute sollen vom Ausbau profitieren", betont der Abgeordnete. "Durch die Coronapandemie hat sich ein großer Teil des Arbeitsgeschehens ins Homeoffice verlagert und noch einmal gezeigt, wie essenziell eine gute Breitbandanbindung wirklich ist. Landrat Michael Köberle und der Breitbandbeauftragte des Kreises, Martin Rudersdorf, machen einen super Job. So muss es weitergehen!"

Die Hälfte

der Gesamtkosten

Auch Koob freut sich sehr, "dass der Landkreis Limburg-Weilburg in seinem Engagement um den Anschluss aller Bürgerinnen und Bürger an die Breitbandinfrastruktur, nun auch auf die finanzielle Unterstützung des Bundes setzen kann." Die Zuwendung betrage 50 Prozent der Gesamtkosten, "Die gewährten Mittel tragen dazu bei, dass Limburg-Weilburg in der Digitalisierung weiter vorankommt. Dadurch bleibt Limburg-Weilburg auch morgen wirtschaftlich wettbewerbsfähig und mehrt Wohlstand aktiv in der Region", ergänzt Koob.

"Ich freue mich sehr, dass in meinem Wahlkreis die Städte und Gemeinden Brechen, Bad Camberg, Hünfelden, Runkel und Selters eine Förderung von insgesamt mehr als 2,8 Millionen Euro erhalten und die Breitbandnetze vor Ort leistungsfähiger werden" sagt Martin Rabanus. Zwar liege der Ausbau der Netze vorwiegend in der Hand privatwirtschaftlicher Unternehmen. Wo ein privatwirtschaftlicher Ausbau durch erschwerte Bedingungen nicht erfolgt, unterstützen Bund und Länder den Ausbau leistungsfähiger Breitbandbandnetze.

Seit dem 26. April ist die Antragstellung für die Neuauflage der Breitbandförderung des Bundes, dem sogenannten Graue-Flecken-Programm möglich. Insgesamt stellt der Bund rund 12 Milliarden Euro für die Förderung von Glasfaseranbindungen zur Verfügung. Mit diesen Mitteln werden 50 bis 70 Prozent der Kosten des Gigabitausbaus als Wirtschaftlichkeitslücken- oder Betreibermodell sowie bis zu 100 Prozent der Ausgaben für externe Beratungs- und Planungsleistungen finanziert. Die Bundesländer beteiligen sich ebenfalls an den Kosten des Gigabitausbaus, so dass die Finanzierung der Förderprojekte gesichert ist. Anders als bisher sind seit dem 26. April alle Anschlüsse, denen im Download weniger als 100 Mbit/s zuverlässig zur Verfügung stehen, förderfähig. red

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