Begegnungsstätte für Gückingen

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Nicht weit vom Gückinger Rathaus entsteht derzeit eine Begegnungsstätte.

Wo zu Beginn des vergangenen Jahres noch ein baufälliges Wohnhaus stand, sind inzwischen die Konturen einer Begegnungsstätte für die Bevölkerung zu sehen. In Reichweite zum Rathaus entsteht an der Langstraße 29 eine ansehnliche Fläche mit Grillecke, Sitzgruppe und Pkw-Stellplatz an der Ortsdurchfahrt, zentral gelegen und von Bäumen und Sträuchern umgeben. Inmitten der Anlage, die letztlich auch den Rathaus-Vorplatz erweitert, bietet sich direkt neben dem evangelischen Gemeindehaus Raum für Feste und Veranstaltungen.

Finanziert wird das rund 80 000 Euro teure Objekt – darin enthalten Abbruch- und Entsorgungskosten von rund 30 000 Euro – mit einem 40-prozentigen Landeszuschuss von 31 400 Euro.

Baufällig war der frühere Altbau. Das Dach beschädigt, „die Böden durch“, sorgte sich schon der frühere Ortsbürgermeister Kurt Wilhelm um das seit Jahren leerstehende Anwesen – nicht zuletzt wegen dessen gefährlicher Anziehungskraft auf spielende Kinder. Denn das Objekt, so stellte es Nachfolger Thomas Petri dar, war nicht mehr zu betreten. Dennoch: Jahre vergingen, bis die Gemeinde das Bauwerk erwerben, dank des vorzeitig bewilligten Abrisses beseitigen und Planungen für einen kleinen Dorfplatz in Angriff nehmen konnte. Das Gebäude, schon 2007 ins Dorferneuerungskonzept aufgenommen, erwies sich durch hohen Sanierungsaufwand letztlich als ungeeignet für alle denkbaren Erneuerungsmaßnahmen. Schließlich konnte die Ortsgemeinde das Wohnhaus mit dem Ziel erwerben, das Ortsbild auf andere Weise zu verschönern: mit einer Begegnungsstätte zur multifunktionaler Nutzung.

(hbw)

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