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Symbolbild

Stellungnahme

So reagiert der Vorsitzende der Jungen Union Limburg auf die Gesänge eines umstrittenen Volksliedes in Berlin

Der Vorstandsvorsitzende der Jungen Union Limburg meldet sich zu Wort. Zuvor war ein Video aufgetaucht, dass Mitglieder der Jungen Union beim Singen eines umstrittenen Volksliedes zeigt. 

Nils Hofmann, Vorstandsvorsitzender der Jungen Union Limburg, reagiert in einer Pressemitteilung auf die Gesänge des Westerwaldlieds in einer Berliner Kneipe. Demnach wollten die Mitglieder der Reisegruppe einfach ein "Volks- und Wanderlied aus der Heimat" zum Besten geben. "Als Junge Union bekennen wir uns nicht nur zu unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung, sondern auch zu den Traditionen und der Schönheit unserer Heimat. Das „Westerwaldlied“ ist ein bei uns seit Jahrzehnten etabliertes und beliebtes Volks- und Wanderlied, das bei Kerbegesellschaften und Pfadfindergruppen gesungen wird. Als Hessen fühlen wir uns unseren Traditionen verbunden, darüber hinaus bestand ein großer Teil der Reisegruppe aus gebürtigen Westerwäldern", schreibt Hofmann. Mit dem Text des Liedes gehe keinerlei politische Aussage einher. 

Weiter sagt Hofmann: "Als Junge Union möchten wir uns natürlich aufrichtig dafür entschuldigen, wenn wir mit unserem Verhalten und Gesang in der Kneipe „Zur Quelle“ andere Gäste gestört haben sollten. Allerdings sind wir an dem Abend selbst in keinster Weise darauf hingewiesen worden, dass sich andere Anwesende durch Geburtstags- oder Volkslieder gestört gefühlt haben; weswegen wir über die erfolgte Berichterstattung sehr überrascht sind. Sollten sich andere Leute durch Mitglieder unserer Gruppe gestört gefühlt haben, hätten wir es uns gewünscht, das persönliche Gespräch zu suchen, statt eine digitale Hetzjagd auszulösen."

Weitere Vorwürfe weise die Junge Union in aller Deutlichkeit als Unwahrheit zurück. 

(red)

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