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Beselich: Abbiegespiegel soll für mehr Sicherheit sorgen

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Bürgermeister Michael Franz (links) erläutert Vanessa Leicher (Ordnungsamt Beselich, von rechts), Carina Bender (Hessen Mobil) und Michael Fischbach (Hessen Mobil) die Situation vor Ort .
Bürgermeister Michael Franz (links) erläutert Vanessa Leicher (Ordnungsamt Beselich, von rechts), Carina Bender (Hessen Mobil) und Michael Fischbach (Hessen Mobil) die Situation vor Ort . © Andreas E. Müller

Ortstermin mit Bürgermeister - Vorschlag von Anwohnerin wird aufgegriffen

Schupbach -Als Ergebnis eines Ortstermines in der Ortsmitte von Schupbach, an dem außer Bürgermeister Michael Franz (parteilos) auch Vanessa Leicher vom Ordnungsamt sowie Carina Bender und Michael Fischbach von Hessenmobil teilnahmen, soll ein Abbiegespiegel möglichen Unfällen vorbeugen. Eine Anwohnerin hatte den Vorschlag gemacht. Nun soll er in die Tat umgesetzt werden, das sagte der Bürgermeister vor Ort zu.

Es geht um die Ortsdurchfahrt an der Ecke Mittelstraße/Heckholzhäuser Weg. Aus Richtung Gaudernbach kommend ist die dortige Doppelkurve nur sehr schlecht einsehbar. Will ein Verkehrsteilnehmer etwa aus Richtung Gaudernbach kommend in den alten Ortskern von Schupbach Richtung Kirche abbiegen, muss er etwas über die Mitte der Fahrbahn fahren, um den entgegenkommenden Verkehr einsehen zu können. Insbesondere durch zwei in Gaudernbach ansässige größere Bauunternehmen, eine Großmetzgerei und eine Spedition in Schupbach herrscht hier nicht selten auch Lastwagen-Verkehr. Eine Verpflichtung zur Aufstellung eines Abbiegespiegels besteht laut Hessenmobil an einer Stelle, an der während eines Jahres fünf gleichgelagerte Unfälle, ein Unfall mit schwerem Personenschaden oder gar ein tödlicher Unfall passiert sind. Das ist glücklicherweise an der betreffenden Stelle in Schupbach nicht der Fall. Anwohner wundern sich allerdings, dass an dieser unübersichtlichen Stelle bisher nichts passiert ist.

Unfällen vorbeugen

Michael Fischbach wies darauf hin, dass ein Abbieger sich an einer unübersichtlichen Stelle in die Zielstraße "hinein zu tasten" habe oder sogar anhalten müsse. Obwohl hier noch kein Unfall geschehen ist, hält er einen Spiegel aber für sinnvoll, um Unfällen vorzubeugen. Das sah auch Bürgermeister Michael Franz so. Er unterrichtete, dass die Gemeinde Beselich in Obertiefenbach einen Spiegel an der Ausfahrt des Norma-Marktes sowie einen Doppelspiegel an der Georg-Wagner-Straße an der Apotheke angebracht habe. In Heckholzhausen sei ein Spiegel an der Ecke Brunnenstraße/Limburger Straße gegen einen Antibeschlag-Spiegel ausgetauscht worden. Bei etwa 900 Euro für einen solchen Spiegel sei das immerhin eine Differenz von etwa 400 Euro zu einem normalen Spiegel.

Zwar überlege man sich immer, ob eine Geldausgabe sinnvoll sei, zumal ein Spiegel immer nur eine subjektive Sicherheit darstelle, weil man darin die Geschwindigkeit eines Fahrzeuges nur schwer abschätzen könne. Hier wolle er aber die 900 Euro gerne investieren, um in Schupbach für mehr Sicherheit zu sorgen.

Über den Ortstermin und dessen Ergebnis wolle er einen Vermerk machen und den Spiegel bereits bestellen, da auch mit etwas Lieferzeit zu rechnen sei. Sobald dann alle Formalitäten erledigt seien, solle der Spiegel auf die dort befindlichen Richtungsschilder aufgesetzt werden.

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