Bei der 50-Jahrfeier des TuS wurden verdiente Spieler geehrt. Dabei auch Abteilungsleiter Günter Quint (2.v..r.) und Schirmherr Michael Franz (4.v.r.).
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Bei der 50-Jahrfeier des TuS wurden verdiente Spieler geehrt. Dabei auch Abteilungsleiter Günter Quint (2.v..r.) und Schirmherr Michael Franz (4.v.r.).

Tischtennis-Abteilung feiert Jubiläum

Beselich: Vor 50 Jahren begann eine Erfolgsgeschichte

  • VonRobin Klöppel
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Auszeichnung für verdiente Sportler

Obertiefenbach -Die Tischtennis-Abteilung des TuS Obertiefenbach hat unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Michael Franz (parteilos) im Bürgerhaus ihr 50-jähriges Bestehen gefeiert. Unter den Gästen war mit Heinz Schenk ein noch lebendes Gründungsmitglied. Das zweite noch lebende Gründungsmitglied, Manfred Schmitt, konnte leider aus gesundheitlichen Gründen nicht kommen. Dafür war Paula Schmitt, Frau des verstorbenen Gründers Paul Schmitt, anwesend. Auch die Ehrenmitglieder Günther Biet und Manfred Zuber, beide frühere Tischtennis-Abteilungsleiter, sowie Johann Weis waren erschienen.

50 Jahre seien ein Grund zu feiern, auch wenn das wegen Corona nur in kleinem Rahmen gehe, meinte Abteilungsleiter Günter Quint. Damals hätten die fünf Gründer - neben Schenk und den beiden Schmitts waren das Horst Bopp und Georg Klingebiel - mit geringen Mitteln die Abteilung aufgebaut. Im Laufe der Jahre sei die Mitgliederzahl ständig gestiegen. Schon ein Jahr nach der Gründung habe eine Herrenmannschaft am Spielbetrieb teilgenommen.

Acht Mannschaften im Spielbetrieb

Manfred Zuber, der zweite Abteilungsleiter, habe die Tischtennis-Abteilung weiterentwickelt; die Jugendarbeit habe erhebliche Erfolge erbracht. "Zurzeit nehmen wir mit acht Mannschaften am Spielbetrieb teil, zwei Damen-, vier Herren- und zwei Nachwuchsmannschaften", so Quint. Alle Teams stünden in der aktuellen Runde gut da. Auch seien neue Leute beim TuS zum Tischtennis dazugekommen. Auf das gesellige Miteinander werde in der Abteilung großer Wert gelegt. Wegen Corona sei jedoch vorerst die Geselligkeit in den Hintergrund getreten. Quint dankte dem Festausschuss, der die Feier wunderbar vorbereitet habe.

Bürgermeister Michael Franz (parteilos) freute sich, dass der TuS Obertiefenbach als einer der ersten Tischtennisvereine nach dem Lockdown mit dem Training wieder habe starten können. Für das Hygienekonzept habe der Verein von ihm ein paar Tipps bekommen, denn man müsse das Rad ja nicht immer neu erfinden. Franz zeigte sich begeistert über die Tischtenniserfolge des TuS. So spielten die Damen in der Verbandsliga, die Ersten Herren in der Bezirksklasse sowie die Zweiten Herren in der Kreisliga.

Franz: Kein Druck von den Vereinen

Der Bürgermeister berichtete auch, dass die Beselicher Vereine der Gemeinde in Corona-Zeiten keinen Druck gemacht hätten. Denn sie wüssten, dass sie, wenn es drauf ankomme, immer Unterstützung von der Gemeinde erhielten.

TuS-Vorsitzender Christof Süss sagte, wenn ein Geburtstag anstehe, solle man diesen auch feiern. Er bezeichnete die Tischtennis-Abteilung in einem Mehrspartenverein als "eines der Kinder". Die Gründung der Abteilung sei nicht einfach gewesen. Aber die Außenwirkung durch die Erfolge im Jubiläumsjahr sei toll. Er dankte allen, "die zum Erfolg beigetragen haben", und Michael Franz dafür, dass die Sportler in Obertiefenbach mit dem Bürgerhaus und der Georg-Leber-Sporthalle optimale Trainingsbedingungen vorfinden. Quint mache als Abteilungsleiter noch zwei Jahre weiter. Doch für danach gebe es schon neue Leute, die die Arbeit erfolgreich fortführen könnten.

Quint erhielt einen besonderen Dank, da er seit drei Jahrzehnten als Abteilungsleiter hervorragende Arbeit leiste. Man sehe seine Handschrift. Bernd Mehl als Vertreter des Tischtennis-Kreises sagte, ein erfolgreicher Verein brauche Ehrenamtler und Nachwuchs. Der TuS habe eine große Zahl Aktiver. Er wünsche ihm weiterhin viel sportlichen Erfolg.

Bei den Ehrungen gab es die Schiedsrichterverdienstnadel in Gold für 30 Jahre für Günter Quint. Spielerverdienstnadeln für 40 Jahre aktives Spielen erhielten Joachim Beck, Anja Ebeling, Christoph und Klaus Heep, Dieter Pytlik sowie Hans-Jürgen Reifenberg. Spielerverdienstnadeln in Gold bekamen für 30 Jahre Martin Abel, Marc Diehl, Bettina Franz, Günter Quint und Dr. Theo Schneider. Spielerverdienstnadeln in Gold für 25 Jahre bekamen Ingrid Schenk und Melanie Weber, Silber für 20 Jahre ging an Stephanie Heidenreich. Über die Nadel in Bronze für 15 aktive Jahre freuten sich Rita Gröschen, Beate Schmidt, Martin Kaiser, Monja Schirmberg und Manfred Zuber.

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