Der Vorstand und der Feuerwehrausschuss mit Ralf Kalheber (mit Präsent) neben Wehrführer Dirk Tovornik (mit Oldtimer-Kennzeichen für Kalheber) und dem Vorsitzenden Franz-Josef Sehr (Zweiter von rechts).
+
Der Vorstand und der Feuerwehrausschuss mit Ralf Kalheber (mit Präsent) neben Wehrführer Dirk Tovornik (mit Oldtimer-Kennzeichen für Kalheber) und dem Vorsitzenden Franz-Josef Sehr (Zweiter von rechts).

Große Verdienste in Beselich

In 46 Jahren unzählige Einsätze gefahren

Die Freiwillige Feuerwehr Obertiefenbach verabschiedet Ralf Kalheber aus dem aktiven Dienst.

Beselich -Nach 46 Jahren aktivem Dienst in der Feuerwehr ist Ralf Kalheber nun aus der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Obertiefenbach verabschiedet worden. Vorsitzender Franz-Josef Sehr würdigte ihn bei einem Treffen des Vorstands und des Feuerwehrausschusses vor dem Feuerwehrhaus.

1975 trat Ralf Kahlheber als 18-Jähriger in die Einsatzabteilung der Schupbacher Feuerwehr ein und wechselte nach einem Umzug 1981 in die Obertiefenbacher Feuerwehr. Insgesamt absolvierte er in seiner Laufbahn als Feuerwehrmann 21 Lehrgänge und Seminare, darunter auch zum Kreisausbilder Truppmann, einen Schiedsrichterlehrgang und zum Führer von Führungsgruppen oder Verbänden.

"Nie unentschuldigt

gefehlt"

Neben dem Übungs- und Einsatzdienst, an dem Kalheber laut Sehr "stets pünktlich war und nie unentschuldigt fehlte", wurde er in seiner Obertiefenbacher Zeit in viele Funktionen gewählt: Er war Betreuer der Jugendfeuerwehr, Vertreter der Einsatzabteilung im Feuerwehrausschuss und Beisitzer, Wehrführer, 17 Jahre lang Vorsitzender und seit 2014 Vertreter der Ehren- und Altersabteilung.

Bei den Feuerwehrleistungsübungen war er von 1981 bis 2002 stets dabei, oft als Gruppenführer. Dort war Kalheber insbesondere in der Theorie ein Ass, wie Sehr formulierte. Mit der Obertiefenbacher Wehr wurde er mehrmals Kreismeister und im Jahr 1989 sogar Bezirksmeister. In den insgesamt 46 Jahre in den Einsatzabteilungen fuhr Ralf Kahlheber unzählige Einsätze, oft als Gruppen- oder Zugführer. Laut Franz-Josef Sehr waren es an die 1000 Einsätze. Durch seine Feuerwehrtätigkeit zog es seine Frau Helga ebenfalls dauerhaft zur Einsatzabteilung, später auch Tochter Jasmin.

Darüber hinaus war Ralf Kalheber auf Kreisebene Schiedsrichter der Jugendfeuerwehrwettkämpfe, Schiedsrichter bei Leistungsübungen von 1985 bis heute, also 36 Jahre lang, Kampfrichter in Berlin sowie Kreisausbilder Truppmann von 1986 bis heute (35 Jahre). Für sein Wirken wurde Ralf Kahlheber vielfach ausgezeichnet: mit dem Feuerwehrleistungsabzeichen von Eisern bis Gold, mit der Florianmedaille der Feuerwehr Obertiefenbach in Gold (30 Jahre Vorstand), dem Ehrenzeichen des Kreisfeuerwehrbandes in Gold, der Ehrenmedaille des Nassauischen Feuerwehrverbandes in Silber, dem Hessischen Brandschutzehrzeichen in Silber und Gold, dem Ehrenbrief des Landes Hessen und dem Deutschen Feuerwehrehrenkreuz in Silber und Gold.

Mit seiner Verabschiedung trat Ralf Kahlheber in die Ehren- und Altersabteilung ein. Im Namen des Vorstandes und des Feuerwehrausschusses dankte Vorsitzender Franz-Josef Sehr Ralf Kalheber insbesondere für seinen vorbildlichen Dienst in den Einsatzabteilungen in Schupbach und Obertiefenbach. Wehrführer Dirk Tovornik wünschte dem altgedienten Feuerwehrmann eine angenehme Zeit in der Ehren- und Altersabteilung, "ohne stets auf eine Alarmierung reagieren zu müssen".

Im Feuerwehrverein freut sich der Vorsitzende Franz-Josef Sehr weiterhin auf seine Unterstützung und überreichte Abschiedspräsente. Ralf Kalheber zeigte sich von der Würdigung überrascht und erfreut. Zu der kleinen Feier war auch seine Familie gekommen, um dem Abschied beizuwohnen. oho

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare