Dorfplatz-Neugestaltung

Kosten für Eiergarten-Umbau haben sich verdoppelt

  • schließen

Der lange „Eiertanz“ um die Neugestaltung des Dorfplatzes „Eiergarten“ in Niedertiefenbach ist beendet. Am 26. Mai soll endlich offizielle Eröffnung sein. Allerdings ist das Projekt teurer geworden als geplant.

Die Kosten für die Neugestaltung des Dorfplatzes „Eiergarten“ haben sich gegenüber dem ursprünglichen Ansatz auf 190 647 Euro nahezu verdoppelt.

In der Gemeindevertretung mussten überplanmäßige Ausgaben für das Projekt genehmigt werden. Im Haushalt 2015 waren ursprünglich 100 000 Euro an Mitteln zur Verfügung gestellt worden. Bereits direkt nach der Ausschreibung musste das Budget um 20 000 Euro erhöht werden.

In der Sitzung am Montag wurde nun bekannt, dass Mehrkosten für Kabelverlegungen, Pflastergründung, Pavillon, Infowand und Bepflanzung die Gesamtausgaben für den „Eiergarten“ noch einmal erhöht haben. Glücklicherweise erhält die Gemeinde hierfür aber 63 933 Euro aus dem Landesprogramm des Kommunalen Investitionsprogramms, so dass die Gemeindevertreter nur 15 983 Euro zusätzlich genehmigen mussten.

Auch ein anderes Projekt in Niedertiefenbach wird deutlich teurer als erwartet. Im Rahmen der Neugestaltung der Festplatzeingrünung und der Freianlagen des Bürgerhauses Niedertiefenbach wurden überplanmäßige Aufwendungen in Höhe von 110 000 Euro für die Erneuerung des Kanals in der Grabenstraße notwendig.

Dass vor der Erneuerung der Grünanlagen auch die Erneuerung des defekten Kanals in der Grabenstraße nötig sein würde, war vorher bekannt. Jedoch waren bisher dafür im Haushalt nur 50 000 Euro eingestellt. Mittlerweile ist aber davon auszugehen, dass sich die Maßnahme alles in allem auf 160 000 Euro summieren wird.

Am 26. Mai soll endlich die offizielle Eröffnung des umgestalteten Dorfplatzes stattfinden, wie Bürgermeister Michael Franz (parteilos) mitteilte. Die Gemeinde wird demnach Kaffee und Kuchen anbieten. Die Ortsvereine wollen im Anschluss ein Dorffest veranstalten und bereiten ein buntes Programm vor.

Die Gemeindevertretung genehmigte in ihrer Sitzung weitere außerplanmäßige Aufwendungen von 12 328 Euro für die nötigen Bodenuntersuchungen auf dem Gelände der früheren Deponie Weidenstück in Heckholzhausen. Dies war vom Regierungspräsidium Gießen gefordert worden, um herauszufinden, ob der dortige Boden durch die frühere Nutzung belastet ist.

Auf Antrag der CDU wird sich die Verwaltung dafür einsetzen, dass an der B 49 eine touristische Hinweistafel auf die Wallfahrtskapelle Beselich aufgestellt wird. Die Bürgerliste regte noch an, auf diesem Schild auch auf die Klosterruine hinzuweisen.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare