Mitglieder der Jagdgenossenschaft Oberbrechen, darunter Günter Rudloff (von links), Klaus Kaiser, Hans Suck, Thorsten Schmitt, Siglinde Kropf und Gebhard Arthen (Zweiter von rechts), überreichten an den Vorsitzenden der Jagdgenossenschaft Frank Groos (rechts) die Spende in Höhe von 20 000 Euro zur Aufforstung des Oberbrecher Waldes. Mit dabei Revierförster Frank Körver (Dritter von rechts),
+
Mitglieder der Jagdgenossenschaft Oberbrechen, darunter Günter Rudloff (von links), Klaus Kaiser, Hans Suck, Thorsten Schmitt, Siglinde Kropf und Gebhard Arthen (Zweiter von rechts), überreichten an den Vorsitzenden der Jagdgenossenschaft Frank Groos (rechts) die Spende in Höhe von 20 000 Euro zur Aufforstung des Oberbrecher Waldes. Mit dabei Revierförster Frank Körver (Dritter von rechts),

Pflanzung im Frühjahr 2022

Brechen: 20 000 Euro für die Zukunft des Waldes

Jagdgenossenschaft spendet für Aufforstungsmaßnahmen bei Oberbrechen.

Brechen -Die Jagdgenossenschaft Oberbrechen hat in ihrer jüngsten Versammlung beschlossen, für Aufforstungsmaßnahmen im Oberbrecher Wald 20 000 Euro zur Verfügung zu stellen.

"Unsere Wälder sind leider in einem desolaten Zustand. Deshalb haben sich die Mitglieder der Jagdgenossenschaft dazu entschlossen, die doch sehr beträchtliche Summe zu spenden", betonten Vertreter der Jagdgenossenschaft.

Bei einem Pressetermin trafen sich dieser Tage eine Vertreter der Jagdgenossenschaft, um symbolisch die stolze Summe von 20 000 Euro Frank Groos, Bürgermeister der Gemeinde Brechen und zugleich Vorsitzender der Jagdgenossenschaft Oberbrechen, zu überreichen.

Frank Groos sagte: "Natürlich freue ich mich sehr über diese großzügige Spende der Jagdgenossenschaft, die zweckgebunden für Aufforstungsmaßnahmen verwendet wird. Wer mit offenen Augen durch den Oberbrecher Wald geht, wird den desolaten Zustand erkennen und deshalb danke ich, auch im Namen der Gemeinde Brechen, für diese großzügige Spende."

Klimaresistente

Mischkultur

Frank Körver, Revierförster vom Hessen Forst, erläuterte den anwesenden Mitgliedern der Jagdgenossenschaft drei mögliche Aufforstungsmaßnahmen. Er betonte, dass die gespendete Summe auch geteilt werden könne und es durchaus möglich sei, beispielsweise zwei Vorschläge zu favorisieren.

Nach kurzer Diskussion waren sich alle einig, dass sie gerne von den drei Vorschlägen zwei umsetzen möchten. Und zwar den Vorschlag Nummer eins mit der Pflanzenbeschaffung Eiche und Hainbuche, und als zweite Aufforstungsmaßnahme den Vorschlag Nummer drei, eine Nadelholz/Laubholz-Mischkultur mit der dafür notwendigen Pflanzenbeschaffung Douglasie, Rotbuche und Lärche.

Der Vorschlag Nummer zwei wurde gestrichen, da die hierbei vorgeschlagene Edellaubholz-Aufforstung mit Vogelkirsche und Spitzahorn aktuell gerade läuft und deshalb nicht weiter verfolgt werden soll.

Die beiden favorisierten Vorschläge Eichenkultur und Nadelholz/Laubholz-Mischkultur sind nach Aussagen des Revierförsters sehr gut zur Aufforstung geeignet. Sie würden gut ins Bild passen und seien klimaresistent, betonte Frank Körver.

Die Aufforstung wird nach seinen Auskünften frühestens im Frühjahr 2022 erfolgen, in Abstimmung mit Bürgermeister Frank Groos.

Laut Revierförster müssten insgesamt rund 80 Hektar Wald aufgepflanzt werden. Der schlechte Zustand des Waldes sei nicht nur im Goldenen Grund ein Problem, sondern sei leider weit verbreitet, sagte der Revierförster abschließend. helmut volkwein

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare