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Frank Groos.

Termin für Bürgermeisterwahl festgelegt

Brechen: Frank Groos tritt erneut an

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Bürgermeisterwahl am 12. Juni 2022 - FWG unterstützt amtierenden Verwaltungschef

Brechen -Die Menschen aus der Gemeinde Brechen wählen am Sonntag, 12. Juni 2022, ihren Bürgermeister. Auf diesen Termin einigten sich die Gemeindevertreter während der Sitzung am vergangenen Montag. Sollte eine Stichwahl nötig sein, wird diese am Sonntag, 26. Juni 2022, die endgültige Entscheidung bringen, wer die Geschicke der Kommune im Goldenen Grund in den kommenden Jahren leitet. Der amtierende Bürgermeister Frank Groos (parteilos) hat den Mandatsträgern unmittelbar nach der Termin-Abstimmung mitgeteilt, dass er erneut bei der Wahl antreten wird. Doch warum hat sich der Verwaltungschef von Brechen für diesen Schritt entschieden, und wie schätzt er seine Siegchancen ein?

"Mir war vom ersten Tag meiner aktuellen Amtszeit an klar, dass ich ein weiteres Mal kandidieren werde. Daran habe ich auch in den vergangenen Monaten und Jahren nie gezweifelt", sagt Groos. Es sei eine der besten Entscheidungen seines Lebens gewesen, bei der Wahl im Jahr 2016 anzutreten. "Denn ich bin leidenschaftlich gerne Bürgermeister in der Gemeinde Brechen", so der Verwaltungschef weiter.

"Gutes Miteinander"

Frank Groos begründet seine erneute Kandidatur auch mit dem "guten Miteinander" in der Gemeindevertretung, im Gemeindevorstand und in der Verwaltung. "Wir haben gemeinsam in den vergangenen Jahren immer einen ausgeglichenen und soliden Haushalt aufgestellt, dabei sogar erhebliche Überschüsse erwirtschaftet und dennoch viele Dinge umgesetzt oder zumindest die richtigen Weichen gestellt", resümiert der Bürgermeister. Generell ziehe man in der Kommune nahezu ausnahmslos "an einem Strang". Brechen habe viel Potenzial, das in den kommenden Jahren genutzt werden müsse.

Die schönsten Erfahrungen in den vergangenen Jahren habe Groos den eigenen Angaben zufolge aber beim Umgang mit den vielen Bürgern der Gemeinde erleben dürfen. "Ich bin nach der Wahl in 2016 direkt offen von den Menschen aufgenommen worden", sagt der Verwaltungschef. Er sei immer akzeptiert worden und die Chemie zwischen ihm und der Bevölkerung stimme seit dem ersten Tag seiner Amtszeit. Darüber hinaus habe Groos auch die Unterstützung in seiner Familie bestärkt, erneut zu kandidieren. "Ohne diese Unterstützung geht es nicht. Das Amt ist nämlich sehr zeitaufwendig", berichtet der Bürgermeister.

Er rechnet sich gute Chancen aus, auch in den kommenden fünf Jahren Verwaltungschef zu bleiben. "Von einem möglichen Gegenkandidaten weiß ich bislang noch nichts. Aber es ist ja auch noch jede Menge Zeit bis zur Wahl", sagt Groos. Aufgrund der guten Zusammenarbeit mit allen Fraktion glaubt er auch an die Unterstützung der Parteien in der Gemeindevertretung. Am vergangenen Montag hat bereits Gerd Roos, Stellvertretender Vorsitzender der Freien Wählergemeinschaft Brechen (FWG), signalisiert, dass seine Partei den amtierenden Bürgermeister bei der kommenden Wahl unterstützen möchte. "Wir haben es nicht bereut, dass wir dies auch schon bei der vergangenen Wahl getan haben, denn Frank Groos pflegt stets einen guten und überparteilichen Umgang mit den Gemeindevertretern", so Roos. Seine Partei freue sich sehr über den erneuten Antritt des amtierenden Bürgermeisters.

Transformation zur digitalen Verwaltung

Groos hat sich bereits einige Ziele für die Zukunft gesteckt. Die "Transformation zur digitalen Verwaltung" sei ein wichtiges Thema. Außerdem müsse die Kinderbetreuung in der Gemeinde noch weiter verbessert werden. "Denn die Kinderzahlen steigen glücklicherweise", sagt der Bürgermeister. Des Weiteren werde in den kommenden Jahren freilich auch das Thema Wasserversorgung angegangenen. "Hierbei wurde nämlich in den vergangenen Jahrzehnten schlichtweg zu wenig investiert." Und auch die Erweiterung des Mutter-Theresa-Hauses sei ein wichtiges Anliegen. "Denn die Gesellschaft wird immer älter", so Groos.

Der Bürgermeister ist zuversichtlich, dass er gemeinsam mit der Gemeindevertretung, dem Gemeindevorstand und der Verwaltung seine Ziele erreichen wird. Denn die Vergangenheit habe gezeigt, dass man mit guter Zusammenarbeit viel bewegen könne. "Wir haben in den vergangenen fünf Jahren unter anderem die Straßenbeleuchtung auf LED umgestellt und in den Ortsteilen Spiel- und Bolzplätze erneuert", sagt Groos. Darüber hinaus sei der Hydepark neu gestaltet, die Emstalhalle saniert und das Rathaus umgebaut worden. "Außerdem haben wir Städtepartnerschaften gegründet, und wir sind dem Bündnis Klima-Kommunen beitreten", berichtet der sichtlich zufriedene Bürgermeister.

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