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Die Hoffnungsträger der Kameraden

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Die Einsatztruppe der Freiwilligen Feuerwehr Werschau und die jungen Kameraden absolvierten eine gemeinsame Übung.
Die Einsatztruppe der Freiwilligen Feuerwehr Werschau und die jungen Kameraden absolvierten eine gemeinsame Übung. © Ehrlich

Gemeinsame Übung von Jugendfeuerwehr und Einsatzabteilung in Werschau

Werschau -Das Stichwort bei der Alarmierung war: „Rauchentwicklung unklar, Hessenstraße 8, Werschau“. Zum Glück war es nur eine Übung, aber eine wichtige. Denn es stand eine gemeinsame Übung von Jugendfeuerwehr und Einsatzabteilung der Feuerwehr Werschau auf der Tagesordnung. Besetzt waren die Fahrzeuge je eine Person aus der Einsatzabteilung und ein Jugendlicher. Angenommen war im vorderen Trakt des Dorfgemeinschaftshaus Werschau eine unklare Rauchentwicklung.

„An der Einsatzstelle angekommen wurde die Lage durch den ersten Einheitsführer in Augenschein genommen, er sah, dass der Flur als auch auf der rechten Seite befindliche Raum verraucht waren, rückwärtig drang Rauch aus dem Toilettenbereich“, heißt es in der Mitteilung der Feuerwehr. „Der meldende Anwohner teilte mit, dass sich wohl noch zwei Personen in Gebäude befänden.“

Daraufhin wurde der Angriffstrupp „ein Erwachsener ein Jugendlicher“ mit Übungsgeräten, vom Einheitsführer zur Menschenrettung in das Gebäude entsandt. Der Trupp musste sich zum Vorgehen ausrüsten mit Wärmebildkamera, Feuerwehraxt, Rettungstuch, Brandfluchthaube sowie das vom Wassertrupp vorbereitete C-Strahlrohr. Es wurde dann rechter Hand in das Gebäude vorgegangen, im ersten Raum wurde eine Person „Übungspuppe“ gefunden, diese auf dem schnellsten Wege ins Freie gebracht wurde. Hier wurde sie vom bereitstehenden Trupp entgegengenommen. Der Wassertrupp führte mit denselben Geräten wie der Angriffstrupp die Suche nach der zweiten Person „Übungspuppe“ fort, auch diese wurde zeitnah gefunden und gerettet. Dieses wurde unter Führung der Atemschutzüberwachung durchgeführt. Hier werden die Flaschendrücke, Standorte, Lage zeitlich dokumentiert.

Im Anschluss ein Imbiss

Doch das war nicht alles: Gleichzeitig erfolgten weitere Arbeiten: Wasserversorgung zum Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF W) sicherstellen, Sicherung der Einsatzstelle gegen den Straßenverkehr mit Pylonen und Blitzleuchten. Weiterhin wurde der Druckbelüfter in Stellung gebracht und betrieben, der zweite Rettungsweg auf der rückwärtigen Seite mittels Steckleiter sichergestellt als auch noch ein weiterer Verteiler mit Schlauchmaterial und Strahlrohr aufgebaut. Aufgrund einbrechender Dämmerung wurde zusätzlich die Beleuchtung der Einsatzstelle in Stellung gebracht. Ganz schön viel zu tun - und viel zu lernen.

„Rundum eine sehr gute und harmonische Übung mit Jung und Alt“, wurde beim anschließenden Imbiss im Schulungsraum den Einsatzkräften attestiert. An der Übung nahmen inklusive Jugendlicher 30 Personen teil. Übungen mit Jugendfeuerwehr und Einsatzabteilung macht den Übergang später einfacher, da man sich schon mal gesehen hatte und so auch eher ins Gespräch kommt.

Die Möglichkeit zum persönlichen Kennenlernen in lockerer Runde, bietet sich zum Beispiel beim 8. Fladertreffen beim Oktoberfest am Sonntag, 2. Oktober, am Feuerwehrgerätehaus. red

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