bild des gemischten Chors Doppelterz ist schon vor den Corona-Einschränkungen entstanden. Während dieser Zeit haben die Sängerinnen und Sänger ein Video erstellt. Und bald sind sie auch bei einer öffentlichen Probe zu hören.
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bild des gemischten Chors Doppelterz ist schon vor den Corona-Einschränkungen entstanden. Während dieser Zeit haben die Sängerinnen und Sänger ein Video erstellt. Und bald sind sie auch bei einer öffentlichen Probe zu hören.

Offene Chorprobe im Hydepark geplant

Doppelterz im Video erleben

Chor aus Brechen hat die Corona-Zeit für eine Aufnahme von "Ich wollte nie erwachsen sein" genutzt

Brechen -Den Sängerinnen und Sängern von Doppelterz, dem gemischten Chor der Concordia Niederbrechen, ging es wie so vielen anderen Chorgemeinschaften während der Zeit der engen Corona-Beschränkungen. Sie durften nicht singen, zumindest nicht zusammen. Aber ganz "ohne" ging es dann doch nicht. Denn Singen macht Spaß und den Kopf frei. Also wurde nach Lösungen gesucht - und die Lösung bei "Zoom" gefunden.

Nach den Sommerferien 2020 gab es keine Präsenz-Chorprobe mehr und keine Möglichkeit, öffentlich zu singen oder eine kleine Kostprobe des Repertoires zu zeigen. Es wurde zwar mit einer stabilen Stammgemeinschaft online geprobt - aber immer nur sich selbst hören? Da kommen dann doch Unsicherheiten auf - trifft man den richtigen Ton - wie hört sich das neue Lied in allen Registern an? Zudem war da ganz viel Lust, sich wieder zu präsentieren, wenn nicht live, dann in einem Online-Projekt.

Buntes Potpourri verschiedenster Orte

Gesagt - getan und herausgekommen ist ein Video, in dem sich die Sängerinnen und Sänger an ihre Kindheitserlebnisse erinnern konnten und dies auch in schönen Video-Sequenzen dargestellt haben. "Ich wollte nie erwachsen sein" aus dem Musical "Tabaluga" hatte Doppelterz schon anlässlich des Zirkuszeltkonzerts "It's Magic" einstudiert. Das Lied wurde aufgefrischt und jeder konnte sich in einem Video individuell darstellen. Ein buntes Potpourri verschiedenster Orte, sei es auf dem Spielplatz oder mit heimischem Kuscheltier, im Freien oder drinnen, begleitet den Gesang.

Michael Knopke, Dirigent der Concordia-Chöre, hat viel Arbeit investiert, damit aus den einzelnen Aufnahmen ein homogenes Lied entstehen konnte. Besonders erfreulich war, dass auch Marvin Trost wieder dabei war und seinen nachdenklichen Text als Rap beigesteuert hat. Eine Überraschung hatte Knopke noch parat: Raimond hat mit dem Schlagzeug dem Ganzen noch den richtigen Rhythmus verpasst. Zu erleben ist das Ganze im Internet unter www.concordia-niederbrechen.de oder bei www.youtube.com mit dem Suchbegriff "Doppelterz".

Auch wenn alle viel Spaß beim Video-Dreh hatten, freuen sich die Sängerinnen und Sänger, dass die Zeit der Zoom-Proben mit Handy oder Laptop nun vorbei ist. Denn es darf wieder gemeinsam gesungen werden. Sicher sind nach wie vor die Hygieneregeln einzuhalten - aber man sieht und hört sich wieder live. Und man hört wieder, wie es klingt, gemeinsam zu singen, wie die Stimmen harmonieren. Zunächst wurde noch vor der Kultur- und Sporthalle in Niederbrechen im Freien geprobt. Jetzt kann man wieder unter Beachtung der Hygienebedingungen wetterunabhängig im Innenraum üben.

Alle, die eine Pause eingelegt haben, sind gerne wieder gesehen, genauso wie neue Sängerinnen und Sänger. Eine Schnupperprobe ist immer montags, derzeit ab 20.05 Uhr im großen Saal der Kultur- und Sporthalle, möglich.

Etwas Vorgeschmack auf das Repertoire von Doppelterz ist bei der offenen Chorprobe am Montag. 2. August 2021, ab 20 Uhr im Hydepark Niederbrechen erhältlich. Doppelterz freut sich auf zahlreiche "Zaungäste". red

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