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Unglaubliche Bilder: Reißendes Gewässer in der Unterführung – Züge verspätet

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Von: Mathias Geiss

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Kaum zu glauben: Bis zu 70 Zentimeter tief war der Strom in der Unterführung am Limburger Bahnhof.
Kaum zu glauben: Bis zu 70 Zentimeter tief war der Strom in der Unterführung am Limburger Bahnhof. © nn

Das Gewitter über Limburg hat die Unterführung am Bahnhof in ein reißendes Gewässer verwandelt. Die Feuerwehr war im Großeinsatz.

Limburg-Weilburg – Die Bilder von der Unterführung am Limburger Bahnhof am frühen Freitagabend (24. Juni) waren unglaublich. Ein reißender Strom, etwa 70 Zentimeter tief - rauschte dort durch. Das Wasser kam wohl aus Richtung der Gleise und sorgte für reichlich Dreck und Schlamm im Untergrund.

Das war nach dem Gewitter der spektakulärste Einsatz der Limburger Feuerwehr, die mit Tauchpumpen dort wieder für Ordnung sorgte. Insgesamt 20 Einsätze seien es in Limburg gewesen - 18 im Stadtgebiet, 2 noch in Staffel, berichtet Feuerwehr-Pressesprecher Holger Goebel. In Blumenrod sei relativ viel gewesen, im Elbboden hätte es wieder die Kanaldeckel nach oben gedrückt. Der Lidl in der Industriestraße stand ebenfalls unter Wasser. Und das, obwohl der Regenschutt gar nicht so lange dauerte.

Limburg: Zugpendler von Wassermassen durch Verspätungen betroffen

In anderen Teilen des Landkreises war es gestern Abend zwar auch nass, die Bereiche rund um die Kreisstadt blieben jedoch von größeren Einsätzen verschont. "Der Schwerpunkt war Limburg", sagte denn Kreisbrandinspektor Georg Hauch auf Nachfrage dieser Zeitung.

Zugpendler aus Richtung Frankfurt waren allerdings auch betroffen und dürften gestern später nach Hause gekommen sein: Denn wie ein Bahnsprecher am Abend bestätigte, war die Strecke zwischen Bad Camberg und Idstein durch eine "witterungsbedingte Beeinträchtigung" - mit anderen Worten ein umgestürzter Baum oder eben Wasser - gesperrt. Es wurde jedoch ein Busnotverkehr auf der Strecke eingerichtet. Ansonsten gab es auf anderen Strecken Verspätungen, aber keine Ausfälle.

Für die Polizei in Limburg und Diez bedeutete das Gewitter zwar auch mehr Einsätze, aber keine schwerwiegenden - wie beispielsweise Straßensperrungen durch umgestürzte Bäume. (mg)

Erst im Februar sah sich die Feuerwehr in und um Limburg bei Orkantief „Ylenia“ Wetterextremen gegenüber.

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