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Die Wälder in den nächsten Tagen meiden

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Von: Klaus-Dieter Häring

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Dieser Baum lag am Samstag auf dem Radweg im Kerkerbachtal in der Nähe von Heckholzhausen.
Dieser Baum lag am Samstag auf dem Radweg im Kerkerbachtal in der Nähe von Heckholzhausen. © Andreas Müller

Geringe Schäden im Landkreis Limburg-Weilburg nach den Stürmen, aber viele umgestürzte Bäume.

Limburg-Weilburg -Es sieht beinahe so aus, als wenn der Landkreis Limburg-Weilburg in den vergangenen Tagen nach den angekündigten Sturmwarnungen mit einem "blauen Auge" davongekommen ist. Ob dies Sturm "Zeynep" oder auch "Ylenia" waren, zumeist waren "nur" umgestürzte Bäume bei Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Stundenkilometer zu beklagen. Auch das angekündigte Hochwasser an Lahn und Elbbach blieb aus.

Am Samstag kam es infolge des Sturms "Zeynep" dennoch im gesamten Kreisgebiet zu einer Vielzahl von Einsätzen der Feuerwehren, insbesondere wegen umgestürzter Bäume. Die L 3022 zwischen Waldbrunn-Ellar und Hadamar-Steinbach war bis am Samstagmorgen, 9.50 Uhr, wegen eines umgestürzten Baumes voll gesperrt. Auch im Ahlbacher Weg in Dehrn war ein Baum umgestürzt und lag quer über der Straße. Dort wurden die Aufräumarbeiten durch Dehrner Anwohner übernommen. Eine Streife der Polizei Limburg sicherte die Gefahrenstelle für die Dauer von zwei Stunden ab.

Auch im Kerkerbachtal hat der Sturm am Freitagabend gewütet. Dabei wurde ein Baum zwischen der Hüttenmühle und Heckholzhausen entwurzelt und stürzte dann auf den Radweg entlang des Kerkerbachs. Glücklicherweise war dort niemand unterwegs.

Sorgen machten sich die Mitarbeiter des Forstes, die sich am Samstag in den Wäldern ein Bild der Schäden machten. Dabei galt ein Hauptaugenmerk den Hochsitzen, die aber zumeist keine Schäden erlitten. Mehr Sorgen bereiten die umgestürzten Bäume, die entweder auf den Wegen liegen oder aber auch über diesen hingen. Daher appellieren sie an die sonst vielen Waldbesucher. Dieser sollte in den nächsten Tagen unbedingt gemieden werden, da es immer wieder dazu kommen kann, dass sich abgerissene und verkeilte Äste lösen können und so auf die Wanderer fallen. Viele Wege wurden aus diesem Grund gesperrt. Diese Absperrungen gilt es dringend zu beachten da keine Versicherung bei Schäden haftet.

War der Samstagnachmittag wettermäßig schon ruhiger und viele genossen die Sonne, wird für die nächsten Tagen schon das nächste Unwetter gemeldet. Nach "Zeynep" folgt "Antonia" und bringt ein Tief mit Sturm und Regen. Erwartete wurde der Sturm in der vergangenen Montagnacht. Und auch am heutigen Nachmittag soll der Wind wieder stärker werden.

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