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Neues Konzept für Stadtbus

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Von: Burkhard Westerweg

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Der Stadtrat signalisierte Zustimmung, zum Fahrplanwechsel im Dezember soll es in Diez greifen: das neue Konzept für den öffentlichen Personennahverkehr.

Der Stadtrat signalisierte Zustimmung, zum Fahrplanwechsel im Dezember soll es in Diez greifen: das neue Konzept für den öffentlichen Personennahverkehr. Zum bisherigen regionalen Angebot, so kündigt es der Verkehrsverbund Rhein-Mosel in Koblenz an, gesellt sich zum Jahreswechsel ein erweitertes Stadtbusangebot. Abgesehen von einer Ausdehnung in den Abend hinein lässt sich durch die übergreifende Bedienung zweier Linien Umsteigen künftig vermeiden. Welches Unternehmen den Auftrag bekommt, das wird sich über eine Ausschreibung des Landkreises zum Linienbündel Diez/Esterau im Laufe des Jahres entscheiden.

Werktags zwischen 6 und 20 Uhr im Stundentakt, samstags alle zwei Stunden zwischen 8.30 und 14 Uhr – so sehen die in der Sitzung vorgestellten Pläne aus. Wer außerhalb dieser Zeitfenster transportiert werden möchte, der kann werktags zwischen 20 und 23 Uhr sowie samstags von 14.30 bis 23 Uhr und sonntags von 10 bis 23 Uhr „Anruf-Linien-Fahrten“ im 120-Minuten-Takt nutzen.

Das „neue Paket mit deutlicher Verbesserung“ (Stadtbürgermeister Frank Dobra) sieht einen Stadtbus von Heistenbach über Altendiez und Oranienstein zum Bahnhof vor, die zweite Linie führt über Geisenberg, Schläfer, Hohe Straße, Polizei und Ostbahnhof in Richtung Limburg. An der Bleichstraße wird eine Haltestelle entfallen (dafür kann die Station an der Aarstraße genutzt werden), der Halt am Finanzamt wird wegen der Einbahnstraßenregelung etwas in Richtung Krankenhaus verlegt und am Heckenweg ist in der Nähe des Hallenbades die Suche nach einem besseren Standort noch nicht abgeschlossen.

Mit dem neuen Fahrplan sollen auch neue Fahrzeuge, alle in Niederflurausführung mit barrierefreiem Zugang, zum Einsatz kommen. Um dabei auch die Wohngebiete (Schläfer zum Beispiel) problemlos bedienen zu können, werden im Gegensatz zu den Standardbussen (zwölf Meter lang, 2,8 Meter breit) Midibusse (2,5 Meter breit, acht bis neun Meter lang) eingesetzt.

Die Kosten für die Ausstattung der Haltestellen werden zwischen Unternehmen und Stadt aufgeteilt. Auswirkungen auf die Fahrpreise hat das veränderte Angebot nach Angaben des Verkehrsverbundes nicht.

Tariferhöhungen erwartet die Geschäftsleitung zum 1. Januar 2017 derzeit nicht.

(hbw)

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