Tunnel wird in offener Bauweise errichtet

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Zwischen Westportal auf dem ehemaligen Ohlschen Bauhof und Ostportal im Bereich Schläferweg/Innerstädtische sollen zwei 3,75 Meter breite Fahrspuren mit einem Meter breiten Randstreifen durch den Geisenberg führen.

Zwischen Westportal auf dem ehemaligen Ohlschen Bauhof und Ostportal im Bereich Schläferweg/Innerstädtische sollen zwei 3,75 Meter breite Fahrspuren mit einem Meter breiten Randstreifen durch den Geisenberg führen.

Die Zufahrt erfolgt über einen ovalen Kreisel, quasi eine Verlängerung von Schul- und Kanalstraße in Richtung Kaserne. Für die fünf Meter breite und innen von den Aarmauern eingefasste Fahrbahn wird eine zweite, zwölf Meter lange und 16 Meter breite Brücke auf der Höhe des Kasernengebäudes erforderlich.

An den Kreisel angeschlossen werden neben der B 417 (Emmerich Straße) Schulstraße, Kanalstraße, Zufahrt zum Bootsclub und eine für den Verkehr gesperrte Anbindung zum hinteren Kasernenhof. Ein- und Ausfahrt zum vorderen Parkplatz rücken in die Nähe der Verkehrsinsel an der Puppenstube. Zwischen Parkplatz und Schulstraße ist eine Überquerungshilfe vorgesehen.

Wer über den Kreisel die Innerstädtische befährt, gelangt hinter der kleinen Querspange zur Wilhelmstraße an einen Wendehammer auf dem Grundstück Kuhn (gegenüber der alten Weberei). Aus Richtung Bahnhof führt der Weg automatisch in den Tunnel, die heutige Umgehung wird abgebunden. Errichtet wird der Tunnel übrigens in offener Bauweise mit Deckel. Die geschätzten Gesamtkosten von rund

18,5 Millionen Euro

(Grunderwerb eingeschlossen) bewegen sich im Rahmen der Kosten, die im Bundesverkehrswegeplan für das Projekt veranschlagt wurden.

Verläuft das Planungsprozedere ohne Komplikationen – also zum Beispiel ohne Verzögerungen durch Klagen – könnte frühestens im Jahr darauf mit den Bauarbeiten begonnen werden.

Die eigentliche Bauzeit für die 340 Meter lange Röhre wird auf 36 bis 38 Monate geschätzt – abhängig davon, ob die geologischen Gegebenheiten tatsächlich so sind, wie angenommen.

(hbw)

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