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Dornburg: 50 000 Euro, damit der Ball über neuen Kunstrasen rollt

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Von: Anken Bohnhorst

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50 000 Euro für den neuen Kunstrasenplatz in Dorndorf. Den Förderbescheid gibt's von Justizminister Roman Poseck (CDU, Mitte). FC-Vorstand Jonas Lahnstein (rechts daneben) freut sich, der Verein sowie Bürgermeister Andreas Höfner (CDU, rechts) und Landtagsabgeordneter Joachim Veyelmann (CDU, links) auch.
50 000 Euro für den neuen Kunstrasenplatz in Dorndorf. Den Förderbescheid gibt's von Justizminister Roman Poseck (CDU, Mitte). FC-Vorstand Jonas Lahnstein (rechts daneben) freut sich, der Verein sowie Bürgermeister Andreas Höfner (CDU, rechts) und Landtagsabgeordneter Joachim Veyelmann (CDU, links) auch. © Anken Bohnhorst

Justizminister übergibt Förderbescheid - Gemeinde unterstützt mit 120 000 Euro

Dorndorf -Erst hält Jonas Lahnstein, Vorsitzender des FC Schwarz-Weiß Dorndorf, den wuchtigen Schuss, den Justizminister Dr. Roman Poseck (CDU) auf sein Tor drischt. Dann hält er wenige Augenblicke später den Förderbescheid des Landes über 50 000 Euro in Händen, den Poseck ihm überreicht. Der Fußballplatz am Ortsrand von Dorndorf ist in die Jahre gekommen. Die Bahnen mit Kunstrasen, die im Jahr 2005 verlegt wurden, weisen an den Nahtstellen Schäden auf. Stolperfallen könnten entstehen. Deshalb soll die Spielfläche für die Kicker der Kreis- und Verbandsliga erneuert und mit Steinen eingefasst werden. Nur werde jetzt kein Granulat mehr auf den Kunstrasen aufgebracht, sondern tonnenweise Sand, sagt Peter Weckbecker, Stadionplaner und CDU-Mitglied im Dornburger Gemeindevorstand.

Mit Sanierungskosten von rund 250 000 Euro kalkuliert der Verein, von denen die Gemeinde Dornburg 120 000 Euro übernimmt, der Landkreis schießt 17 000 Euro zu, und der Zuwendungsbescheid von Roman Poseck ist über 50 000 Euro ausgestellt. Den restlichen Betrag muss der FC Schwarz-Weiß stemmen.

"Der sanierte Kunstrasen wird noch mehr Begeisterte zum Sporttreiben einladen und sich positiv auf das Vereinsleben auswirken," sagt der Minister. Als fußballbegeisterter Bürger des Landkreises freue er sich über den Beitrag des Landes, mit dem das "hohe Leistungsniveau" des Vereins unterstützt werde. "Investitionen zur Sanierung und Erweiterung des Kunstrasens sind gut angelegte finanzielle Mittel, um den Sportlern die besten Trainingsbedingungen zu ermöglichen."

Die Hessische Landesregierung stellt für das laufende Jahr insgesamt rund 65,5 Millionen Euro für die Sportförderung bereit. Davon fließen rund 20 Millionen Euro in Bau und Sanierung von Sportstätten.

"Klares Bekenntnis zu unserem Verein"

Andreas Höfner (CDU), Dornburgs Bürgermeister und ebenfalls schussstark gegenüber Jonas Lahnstein, sagt: "Die Förderung des Landes ist wie auch die Unterstützung der Gemeinde ein klares Bekenntnis zu unseren Vereinen und eine verdiente Anerkennung des großen ehrenamtlichen Engagements des bestens aufgestellten Vereinsvorstandes." Dessen Vorsitzender Jonas Lahnstein bedankt sich denn auch "ganz herzlich für die großzügigen Fördermittel zur Sanierung unseres Kunstrasenplatzes".

Ganz besonders aber freue er sich, dass Roman Poseck "sich die Zeit genommen hat, uns den Förderbescheid persönlich zu übergeben". Der neue Platz werde nach seiner Fertigstellung den Fußballern Trainings- und Spielbedingungen "auf absolutem Top-Niveau bieten."

Und an den Justizminister gewandt, fügt er hinzu: Damit dessen Fußballleidenschaft nicht allzu sehr auf die Folter gespannt werde, lade er ihn zum nächsten Spiel Ende August nach Dorndorf ein - allerdings als Zuschauer, nicht als Torschützen.

Auch die Trainingsmöglichkeiten in Elz werden verbessert

Auch die Gemeinde Elz kann sich über eine Zuwendung des Landes über 50 000 Euro freuen. Mit dem Geld soll die Zentrale Sportanlage saniert werden. "Der Sportverein 1911 Elz und der Turnverein Elz 1898 haben zusammen mehr als 1900 Mitglieder, was gemessen an der Gesamteinwohnerzahl die hohe Bedeutung des Vereinslebens zeigt", sagt Justizminister Dr. Roman Poseck. Besonders freue er sich, einen Förderbescheid an seinen ehemaligen Wohnort überreichen zu können.

"Die Sanierung der Leichtathletikanlagen auf unserer Zentralen Sportanlage ist entscheidend für eine erfolgreiche Weiterführung der Jugendarbeit und des Leichtathletikbetriebs im TV-Elz insgesamt", bestätigt Bürgermeister Horst Kaiser (CDU). "Die alte Anlage war über die Jahre sehr heruntergekommen und muss dringend saniert werden, um den aktuellen Anforderungen zu genügen." Dazu trage der Zuschuss des Landes Hessen und auch des Landkreises Limburg-Weilburg aus dem Zukunftsfonds entscheidend bei, denn die Kosten für die Maßnahme werden mit rund 920 000 Euro beziffert.

Die neue Anlage mit Kunststoffbelägen soll "wesentlich pflegeleichter und besser nutzbar sein, als der bisherige Tennenbelag, der auch nicht mehr den sportlichen Anforderungen genügt", sagt Kaiser.

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