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Härtetests für Dorndorf und Dietkirchen

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Härter könnte es für die beiden Vertreter aus dem NNP-Land in der Fußball-Verbandsliga Mitte am 10. Spieltag kaum kommen. Bereits am morgigen Samstag gastiert der FC Dorndorf um 15 Uhr beim Tabellenzweiten, SC Waldgirmes.

Härter könnte es für die beiden Vertreter aus dem NNP-Land in der Fußball-Verbandsliga Mitte am 10. Spieltag kaum kommen. Bereits am morgigen Samstag gastiert der FC Dorndorf um 15 Uhr beim Tabellenzweiten, SC Waldgirmes. Tags darauf begibt sich der viertplatzierte TuS Dietkirchen zum Spitzenreiter, Sportfreunde/Blau-Gelb Marburg (15.30 Uhr).

Mit sehr viel Respekt fährt der TuS Dietkirchen zum Tabellenführer, der laut Trainer Thorsten Wörsdörfer wahrscheinlich über seine gute Platzierung genauso überrascht sei, wie der TuS, zumal sich die Marburger in der vergangenen Saison gerade so vor dem Abstieg gerettet hatten. „Die Marburger beeindrucken mich durch höchste Disziplin und Verlässlichkeit, die sich unter anderem in nur acht Gegentoren widerspiegelt“, sagt der Dietkirchener Trainer und fügt an: „Wir haben nichts zu verlieren.“ Wer in der Anfangsformation stehen wird, das sei noch nicht klar, da einige Akteure angeschlagen seien. In Dietkirchen gibt es jedoch so gut wie keinen Personalmangel, denn Wörsdörfer ist in der glücklichen Lage, immer mal einen Akteur aus der Kreisoberliga-Mannschaft mitzuziehen und zu testen. In Marburg spekuliert der TuS auf einen Punkt und will auf der Leistungen aus der zweiten Halbzeit gegen Bicken aufbauen.

Einen verdienten Sieg des Willens und eine geschlossene Mannschaftsleistung registrierte Dorndorfs Trainer Friedel Müller nach dem 3:1 gegen den VfB Gießen. Das hört sich gut an, doch die Dorndorfer müssen schon registrieren, dass Gießen in dieser Saison nach acht Partien und dem letzten Tabellenrang diesmal nicht zur Elite der Liga gehört. Somit heißt es Kräfte bündeln für die Partie am Samstag gegen den Zweiten, SC Waldgirmes. Eine Mannschaft, die nicht gerade zu den Lieblingsgegnern des FCD gehört, so dass die Westerwälder mit gehörigem Respekt in den Gemeindeteil Lahnaus fahren. Der zweitbeste Sturm mit 24 Treffern und nur sechs Gegentoren in acht Spielen sprechen eine deutliche Sprache über die Qualitäten der Waldgirmeser, die mit Leif Morris Langholz einen potenziellen Torschützenkönig in ihren Reihen stehen haben. Der unberechenbare „Stoßstürmer“ steht derzeit mit sieben Treffern auf Rang zwei der Torjägerliste. Friedel Müller fährt nach dem Sieg gegen Gießen frohen Mutes nach Waldgirmes, schielt nach einem Punkt und hofft, dass der eine oder andere angeschlagene Spieler – vorneweg der torgefährliche Berhar Perquku – wieder einsatzfähig sein wird.

Samstag, 1. Oktober: 15.00 SC Waldgirmes - FC Dorndorf

Sonntag, 2. Oktober: 15.00 TSV Bicken - SG Oberliederbach 15.00 FV Breidenbach - SV Zeilsheim 15.00 DJK Flörsheim - FV Biebrich 15.00 FC Eddersheim - VfB Wetter 15.00 TSG Wörsdorf - FSV Braunfels 15.30 VfB Gießen - SSV Langenaubach 15.30 SF/BG Marburg - TuS Dietkirchen

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